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Britische Premierministerin May kündigt Rücktritt an
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Aktualisiert vor 19 Minuten.

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Britische Premierministerin May kündigt Rücktritt an

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Wettstreit auf 34 Meter langer Rennpiste

24.02.2018

Hude Sechs Rennwagen stehen an der Startlinie. Die Fahrer sind bereit. Sobald das Signal ertönt, geht es mit Vollgas los. Diese typische Rennszene ist in Hude zu finden. Auf einer 34 Meter langen Holzrennbahn mit sechs Spuren im Boxenstop Renncenter Hude können Groß und Klein ihre Kräfte bei Carrera-Autorennen messen.

Inhaber des Renncenters ist Markus Knauer. Der 55-Jährige ist selbst begeisterter Fahrer und auch auf Wettkampfebene aktiv. Zum Rennfahren kam der Bremer schon als Kind. Doch zunächst hatte er nur eine Bahn der Marke Faller zu Hause – „das war aber nicht das richtige Carrera“, sagt er. Jahre später kaufte er sich die Autorennbahn für Kinder „Carrera Go“ dann selbst. Mit seinem Sohn drehte er 2002 mehrere Runden, doch mit der Zeit verschwand sie dann auf dem Dachboden. Richtiges Carrera-Fieber packte ihn erst in einem durchregneten Sommer, als die Bahn hervorgeholt wurde.

Weltrekord aufgestellt

Schnell fand sich der Bremer in Online-Foren wieder, wo er mit anderen Carrera-Fans fachsimpelte. Die Begeisterung war geweckt – wie sehr zeigt ein Weltrekord: Als das Miniatur Wunderland in Hamburg ein Weltrekord für eine Modelleisenbahn bekam, dachte sich Knauer mit seinen Mitstreitern: „Das können wir auch.“ „Da haben wir mit 1763 Metern die längste Carrerabahn der Welt gebaut.“ Diese stand in einer Turnhalle im Bremer Huchting.

Kurz danach führte ihn sein Weg in das Renncenter Hude. Zunächst als Gast und im Jahr 2012 übernahm er die Bahn von Wolfgang Winkler. Die sechsspurige Piste gibt es in Hude seit dem Jahr 2000. Knauer, der als Systemadministrator bei Airbus arbeitet, leitet die Rennbahn nebenbei.

Hier kann jeder – ob mit oder ohne Erfahrung – die Autos über die Bahn heizen. Geburtstagsfeiern, Familientreffen oder Firmenveranstaltungen – die Gruppe sollte aus mindestens acht Personen bestehen. Doch auch Gruppen mit über 20 Personen können hier gegeneinander antreten. Das Programm beinhaltet Training, Qualifying, Teamrennen und eine Siegerehrung. Dabei sei für die Gäste die größte Schwierigkeit, die Autos in der Bahn zu halten, weiß Knauer.

Wettbewerbe

Wenn er seine Wettbewerbsauto rausholt, fährt der Bremer jedoch auf einem anderen Niveau. Im Vergleich zu den Publikumsautos seien die Wettbewerbsfahrzeuge anders zu fahren. Formel-1-Wagen zum Beispiel seien sehr filigran und gingen schnell kaputt. Somit darf der Fahrer die Geschwindigkeit nicht unterschätzen. „Die sind schwieriger zu fahren und werden immer schneller.“ Auch die freistehenden Räder der Wagen in der Formelklasse lassen das Überholen zur Mutprobe werden. „Die Sicherheit beim Fahren kommt natürlich über die Jahre“, so der Renncenter-Inhaber. Zudem haben Wettbewerbsautos keine Magneten, die den Wagen helfen, in der Bahn zu bleiben. Das gebe den Publikumsfahrzeugen zusätzliche Sicherheit.

Um die Wettbewerbsautos in verschiedenen Klassen in den Maßstäben 1:24 bis 1:32 geht es auch bei den Clubabenden des Clubs der Slotracing-Freunde Hude, die im Renncenter stattfinden. Wöchentlich treffen sich einige Mitglieder zum Fahren. Auch das eigentliche Bauen der Wagen und das Austauschen verschiedener Teile gehört dazu. Doch den Club plagen Nachwuchssorgen. „Es rückt keiner mehr nach.“ Viele spielen mit der privaten Carrerabahn auf dem Dachboden oder im Keller, aber den Schritt in den Club wagen die meisten nicht, so Knauer.

Mit den anderen Fahrern nimmt Knauer auch an Wettbewerben teil. Bei der Deutschen Touren- und Sportwagenmeisterschaft (DTSW) kommen zum Beispiel Fahrer aus ganz Norddeutschland zusammen. In diesem Jahr findet das Turnier in Hude statt. Die Gewinner qualifizieren sich für die Deutsche Meisterschaft. Spannend seien auch die Sechs-Stunden-Rennen. Im Team spielt jedes Mitglied etwa eine dreiviertel Stunde und dann wird gewechselt. „Das ist schon sehr aufregend.“ Schwindelig wird einem beim konzentrierten Fokussieren auf die schnellen Wagen jedoch nicht, sagt Knauer.

 Wer Lust hat, an einem Clubabend teilzunehmen, kann sich unter info@renncenter-hude.de melden. Die erste Teilnahme am Clubabend im Renncenter Hude, Zur Burg 3b, ist kostenlos. Sie finden jeden Freitag ab 19 Uhr statt.

Die Öffnungszeiten für Geburtstagsfeiern etc. sind nach Vereinbarung. Die Rennbahnevents kosten für Gruppen 50 Euro pro Stunde.


Sehen Sie ein Video unter   www.nwzonline.de/videos 
     www.renncenter-hude.de 
Video

Anna-Lena Sachs Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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