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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Eberle schießt VfL in Runde drei

08.08.2019

Hude Fußball-Landesligist VfL Wildeshausen hat dank seines Jokers und dreifachen Torschützen Michael Eberle die nächste Runde im Bezirkspokal erreicht. Das Team von Trainer Marcel Bragula wurde am Mittwochabend seiner Favoritenrolle beim stark mitspielenden klassentieferen FC Hude gerecht und zog mit einem 3:0 (0:0)-Auswärtserfolg in die dritte Runde ein. Dort trifft Wildeshausen am 28. August auf eigenem Platz auf den SV Brake.

„Unsere körperliche Fitness war ausschlaggebend. Das war neben den drei Toren von Michael Eberle der entscheidende Faktor“, sagte ein alles andere als begeisterter Bragula. Seine Freude über den Derby-Erfolg im Huder Waldstadion hielt sich in Grenzen, denn seine Elf konnte vor allem offensiv überhaupt nicht an das 3:0 zum Landesliga-Auftakt beim BV Essen anknüpfen. „Es waren zu viele technische Mängel. Hude hat es aber auch gut gemacht, das muss man fairerweise dazu sagen. Kurzum: Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden – mit dem Spiel nicht.“

Die Gastgeber wurden in der ersten Viertelstunde regelrecht in der eigenen Hälfte eingeschnürt, der VfL zeigte wesentlich mehr Präsenz. Danach löste sich der Außenseiter aber immer mehr aus der Umklammerung, agierte mutiger und wagte sich häufiger mit schnellen Pässen selbst in die gegnerische Hälfte. Der erste Huder Torschuss von Maik Spohler war kein Problem für Wildeshausens Keeper David Lohmann (26.). Doch beim Distanzversuch von Mohamed Alawie in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs hatten die Huder Fans den Torschrei schon auf den Lippen – der Ball ging aber knapp vorbei. Direkt davor hätte es auch auf der anderen Seite klingeln können: Eine Flanke von VfL-Kapitän Lukas Schneider verstolperte der am Fünfmeterraum stehende Christoph Stolle.

Hude schnüffelte nach Wiederbeginn am 1:0 – es fiel aber nicht. Die größte Chance für die Mannschaft von Coach Lars Möhlenbrock war zugleich die Schlüsselszene: Dominic Brumund wurde von Nils Sandau perfekt auf die Reise geschickt und stand frei vor Lohmann, doch der Ball sprang vom linken Pfosten zurück ins Spielfeld (53.). „Das war für uns der Hallo-Wach-Effekt“, war sich Bragula hinterher sicher. Nur drei Minuten später sorgte der nach der Pause eingewechselte Eberle mit einem unhaltbaren Sonntagsschuss in den rechten Winkel für das 0:1.

Es sprach nun alles für die Gäste, die aber direkt nach dem Führungstor noch einmal Dusel hatten, als Lohmann einen Flachschuss von Spohler überragend mit dem Fuß abwehrte. Die mangelnde Effektivität beim Abschluss wurde für den FC Hude schließlich zum Verhängnis. Eberle war es egal: Der Knipser vom Dienst nutzte die Gunst der Stunde und durfte sich nach seinen Toren zum 0:2 (74.) und 0:3 (78.) zurecht für seinen lupenreinen Hattrick feiern lassen. Beim vorentscheidenden zweiten Tor nahm Eberle einen Pass von Alexander Kupka mit und schob an FC-Torhüter Marvin Müller vorbei ins lange Eck. Eberles Rechtsschuss von der Strafraumgrenze zum 0:3 besiegelte endgültig das Aus für Hude und das Weiterkommen für die Kreisstädter.

„Das Ergebnis ist für uns enttäuschend. Wir haben gut und diszipliniert gespielt. Wären wir in Führung gegangen, läuft das Spiel vielleicht anders“, erklärte Möhlenbrock.

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