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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Hude fehlt die Durchschlagskraft

03.06.2019

Hude Es war der berühmte Gang auf dem Zahnfleisch: Die Bezirksliga-Kicker des FC Hude mussten sich mit einer stark ersatzgeschwächten Elf im Saisonfinale dem SV Tur Abdin mit 2:4 (1:2) geschlagen geben. So richtig viel Schwung war nicht mehr vorhanden – das Offensivbemühen wurde vom defensiv ausgerichteten Gast oft im Keim erstickt.

„Es waren viele kleine Fehler in unserem Spiel, die uns auf die Verliererstraße gebracht haben“, bedauerte FC-Trainer Lars Möhlenbrock. Seine Elf wurde durch die Niederlage am Samstagnachmittag vom siebten auf den neunten Tabellenplatz zurückbefördert, da sowohl die Aramäer als auch der VfL Stenum durch seinen 3:2-Sieg beim ESV Wilhelmshaven kurz vor der Zielgeraden noch an den Hudern vorbeigezogen sind.

Bereits in der ersten Hälfte bissen sich die Gastgeber gegen die taktisch sehr defensiv ausgerichteten Delmenhorster die Zähne aus. Tur Abdin profitierte vor allem von seiner starken Angriffsreihe und ging durch zwei Treffer von Ali Hazimeh (14.) und Cemil Yildiz (25.) nach einer knappen halben Stunde schon mit 2:0 in Führung. Bei sommerlichen Temperaturen verirrten sich am letzten Spieltag nur wenige Zuschauer ins Huder Waldstadion – möglicherweise zogen andere den Besuch ins benachbarte Freibad vor. Die knapp 100 FC-Fans sahen vor der Pause zumindest noch den Anschlusstreffer: Nico Faulhaber brachte sein Team wieder in Schlagdistanz – 1:2 (41.).

Ein Handspiel im Strafraum von Hudes Kapitän Torben Hellemann, der bei einer Abwehraktion unglücklich am Arm getroffen wurde, hatte in der Anfangsphase der zweiten Hälfte fatale Folgen. Manuel Celik ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte den berechtigten Elfmeter zum 1:3 (49.). Zwar versuchte Möhlenbrock, seine Schützlinge weiterhin anzutreiben, echte Torgelegenheiten blieben jedoch Mangelware. Die beste Chance hatte noch Mohamed Alawie bei einem direkten Freistoß, den Abdins Schlussmann Marc Ibrahim souverän aus dem unteren rechten Eck fischte.

Die endgültige Entscheidung hatte Tur Abdin nach einer Stunde auf dem Fuß: Gleich drei Stürmer tauchten plötzlich vor dem Huder Gehäuse auf. Der eingewechselte Cemil Yildiz bekam den Ball und schob das Leder in Richtung Tor – in höchster Not grätschte Hellemann die Kugel vor seinem bereits geschlagenen Keeper Timo Hertlein von der Linie und verhinderte das sichere 1:4. In der Nachspielzeit war der vierte Gegentreffer dann nicht mehr zu verteidigen. Den schnell vorgetragenen Gegenstoß schloss Celik mit seinem zweiten Tor an diesem Nachmittag ab. Das 2:4 per Kopf von Hellemann war wenig später der Schlusspunkt.

„Wir hatten spielerische Vorteile, durch die vielen Verletzten fehlte aber nach der langen Saison die Durchschlagskraft“, sagte Möhlenbrock. „Tur Abdin wurde für seinen Antifußball belohnt. Die haben auf unsere Fehler gewartet und profitierten von ihren individuell guten Stürmern.“ Der FC-Coach zog trotzdem ein zufriedenstellendes Fazit: „Den angestrebten Platz unter den besten zehn Mannschaften haben wir erreicht. Jetzt hoffen wir, dass wir noch ein oder zwei Verstärkungen dazu bekommen.“ Zunächst einmal freut sich Möhlenbrock aber auf die vierwöchige Pause.

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