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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Fußball: Hude II blickt auf eine ganz starke Saison

01.07.2020

Hude Jubel bei den Fußballern des FC Hude: Durch den mittlerweile offiziell feststehenden Abbruch der Saison durch den Niedersächsischen Fußballverband (NFV) hat die zweite Mannschaft als Meister der 1. Kreisklasse den Aufstieg in die Kreisliga nun auch ganz offiziell in der Tasche.

Dass die Huder – neben Vizemeister SV Achternmeer – ein würdiger und verdienter Aufsteiger sind, lässt sich an den Zahlen ablesen. Denn bis zum Zeitpunkt des Saisonstopps am 13. März lagen die Huder mit 44 Punkten aus 18 Begegnungen klar an der Spitze. Der Vorsprung auf den ärgsten Widersacher aus Achternmeer (36 Punkte/17 Spiele) sowie die weiteren Verfolger Sf Wüsting (28 Punkte/16 Spiele), Harpstedter TB II (27/17) und TV Munderloh II (26/14) war beeindruckend. In der nach Quotientenregelung berechneten Abschlusstabelle blieben die Schützlinge von Coach Bengin Barispek mit einem Wert von 2,44 immer noch sicher vor Achternmeer (2,12), Munderloh II (1,86), Wüsting (1,75) und Harpstedt II (1,59).

„Die Saison ist sehr gut gelaufen“, hält Barispek fest. „Das fing schon mit der starken Vorbereitung im letzten Sommer und dem sehr guten Saisonstart an.“ Allerdings nannte der FC-Trainer auch einen kritischen Aspekt: „Wir haben immer viele Chancen kreiert und hätten eigentlich noch viel mehr Tore schießen können“, sagt der Coach mit Blick aufs Torverhältnis von 59:26. Sowohl Achternmeer (61 geschossene Tore) als auch Wüsting (64) waren bei weniger Punktspieleinsätzen gefährlicher. Barispek: „Das müssen wir unbedingt in der neuen Saison noch verbessern.“

„Homogene Truppe“

Insgesamt überwiegt aber sowohl beim Trainer als auch bei den Spielern und Verantwortlichen die Freude und der Stolz über das Erreichte – gerade nachdem der Aufstieg vor einem Jahr noch so knapp verpasst worden war. „Genau deshalb wollten wir jetzt natürlich so richtig Gas geben, um es dieses Jahr zu schaffen“, erklärt FC-Kapitän Christian Nordbruch. Neben der hohen Motivation nennt Nordbruch aber auch noch weitere Gründe, die zum Erfolg geführt hätten. „Die Mannschaft war sehr diszipliniert, und die Trainingsbeteiligung war höher als in den vergangenen Jahren, was man auf dem Platz auch direkt gemerkt hat.“ Außerdem gewann Hude II in der Hinrunde gegen alle Mitkonkurrenten und trat bis auf ein paar wenige Ausrutscher immer sehr souverän auf. „Das lag einerseits daran, dass wir gute individuelle Spieler haben. Aber vor allem war es wichtig, dass wir uns alle gut verstehen, auf und neben dem Platz. Wir sind einfach eine gute, homogene Truppe, die sich den Aufstieg absolut verdient hat“, sagt Nordbruch.

Über den Erfolg der FC-Reserve freut sich aber ebenso Lars Möhlenbrock, Trainer der ersten Huder Mannschaft in der Bezirksliga. „Der Verein hatte solch eine Situation mit der Erstvertretung in der Bezirksliga und der Zweiten in der Kreisliga schon sehr lange nicht mehr. Das zeigt, wie sich die Qualität im Club entwickelt hat. Es ist eine sehr gute Bestätigung für die Trainer und Spieler im Verein. Jugendspieler können so viel besser auf einem höheren Niveau in den Herrenbereich einsteigen, da nicht mehr so viel Luft zwischen Bezirksliga und Kreisliga ist“, sagt Möhlenbrock.

Ähnlich bewertet A-Jugend-Coach Nikolai Klein die Situation: „Insgesamt ist es für unseren Verein sehr positiv, wenn wir in einer höheren Liga die Möglichkeit haben, weiter attraktiv auszubilden und einen Unterbau zu schaffen. Damit haben wir noch mehr Argumente, um Spieler hier zu halten. Für mich als A-Jugend Trainer ist es auch gut zu wissen, dass meine Spieler in eine starke Liga einsteigen können, wenn sie es nicht auf Anhieb in die Erste schaffen.“

Kern bleibt zusammen

Dass der Aufstieg durch die Corona-Krise einen leicht faden Beigeschmack habe, stört die Huder wenig. „Ich bin mir sicher, dass wir auch noch oben gestanden hätten, wenn wir die Saison zu Ende gespielt hätten. Trotzdem schade, dass wir das jetzt nicht unmittelbar so richtig feiern können“, sagt Nordbruch und ergänzt: „Für die nächste Saison müssen wir sehen, dass wir uns da schnell an das höhere Tempo und die Körperlichkeit in der Kreisliga anpassen. Dann denke ich, dass diese Liga für uns machbar ist, zumal die Mannschaft im Kern so zusammenbleibt.“

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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