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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Fußball: Schöneboom der dritte Langzeitverletzte

22.08.2017

Hude Rein ergebnisbetrachtet können die Fußballer des FC Hude mit ihrem Saisonstart in der Kreisliga sehr zufrieden sein: Die ersten beiden Spiele entschied der Bezirksliga-Absteiger, der sich den direkten Wiederaufstieg als Ziel gesetzt hat, für sich. Nach dem 5:0-Heimsieg zum Auftakt gegen den TV Munderloh folgte am Samstag ein knappes 3:2 beim FC Huntlosen. Mit sechs Zählern liegen die Huder hinter den punktgleichen Teams vom TSV Ippener und TuS Heidkrug sowie vor dem Harpstedter TB und Atlas Delmenhorst II (alle sechs Zähler) auf Rang drei.

Allerdings musste die Elf von Trainer Lars Möhlenbrock den Erfolg in Huntlosen teuer bezahlen. Offensivspieler Ole Schöneboom zog sich in der 62. Spielminute eine schwere Verletzung zu. Nahe der Mittellinie wurde der 20-Jährige von einem Gegenspieler attackiert. „Er hat mich am Standbein getroffen, mit dem anderen bin ich weggeknickt“, erinnert sich der Huder. Er erlitt eine Luxationsfraktur des linken Sprunggelenks und musste noch am Samstagabend in einem Oldenburger Krankenhaus operiert werden. Die Saison dürfte für Schöneboom damit gelaufen sein.

Korrektur zum Kreisligabericht

In der Berichterstattung über das Fußball-Kreisligaspiel zwischen dem FC Huntlosen und FC Hude (2:3) hat es in der Montagausgabe der NWZ bedauerlicherweise einen Fehler gegeben. Nicht Huntlosens Kai Harberts hat sich eine schwere Verletzung zugezogen, sondern Hudes Ole Schöneboom. Die Sportredaktion bittet um Entschuldigung und wünscht dem FC-Spieler gute und schnelle Genesung.

„So langsam wäre es gut, wenn es mit dem Verletzungspech jetzt mal aufhört“, sagt Möhlenbrock. Mit Schöneboom beklagt der FC-Coach nun den dritten Langzeitverletzten. Bereits in der vergangenen Spielzeit zog sich Leon Wiebezieck einen Kreuzbandriss zu. „Ich hoffe, dass er im Winter wieder einsteigen kann“, sagt der Trainer. Mit der gleichen Verletzung erwischte es dann im Juli kurz vor dem Ende der Saisonvorbereitung Kapitän Cüneyt Yildiz. Auch bei ihm dürfte es bis zur Rückkehr noch ein halbes Jahr dauern. „Cüneyt ist letzten Freitag operiert worden. Der Eingriff ist soweit gut verlaufen“, berichtet Möhlenbrock. Und jetzt reiht sich Ole Schöneboom in das Langzeitlazarett mit ein. „Es tut mir total leid für die Jungs. Sie fehlen uns“, sagt der Coach.

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Schöneboom ist – wie fast alle Spieler im aktuellen Kader des Kreisligisten – ein echtes Eigengewächs des FC Hude. Seit seinem sechsten Lebensjahr kickt er für den Club aus dem Klosterort, während der Jugendzeit spielte er zwischenzeitlich auch für den VfB Oldenburg sowie die Bezirksauswahl. Aus der A-Jugend gekommen fasste er schnell im Seniorenbereich Fuß. „Er hat eine tolle Entwicklung hingelegt und sich zum Stammspieler in der ersten Herren entwickelt“, freut sich sein Trainer. Nun hat Schöneboom, für den es die erste schwere Verletzung im Fußball überhaupt ist, das nächste „harte Stück Arbeit“ vor sich, wie er selbst sagt. Am Mittwoch wird er das Krankenhaus verlassen. „Sechs Wochen darf der Fuß nicht belastet werden. Dann folgt die Reha und irgendwann langsam das Aufbautraining“, blickt der 20-Jährige, der kürzlich erst eine Lehre zum Immobilien-Kaufmann angefangen hat, vorsichtig voraus. Nicht selbst Fußball spielen zu können – „darunter werde ich bestimmt ganz schön leiden“, sagt Schöneboom. Einen Vorwurf in Richtung des FC Huntlosen macht jedoch weder er noch sein Trainer. „Es war ein robustes, aber kein unfaires Spiel“, sagen die beiden Huder unisono.

Trotz des aktuellen Verletzungspechs – an seinem Saisonziel hält der FC Hude weiter fest. „Daran ändert sich nichts“, betont Möhlenbrock, der allerdings ab Oktober auch noch auf Aaron Lepthien (mehrmonatiger Australienaufenthalt) verzichten muss. „Unser Kader ist breit genug aufgestellt, um das aufzufangen. Wir werden uns hinter den Ausfällen nicht verstecken und sie auch nicht als Ausrede benutzen.“ So sieht es auch Schöneboom: „Die Chance für uns ist da, und ich hoffe, dass wir wieder in die Bezirksliga aufsteigen.“

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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