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Wasserschlacht mit Turbulenzen

30.09.2019

Hude „Das Beste war die Bratwurst!“ Ein Auswärtsfan des SV Brake hatte seinen Humor trotz einer desolaten Leistung seiner Mannschaft nicht verloren. Kulinarisch hatte der FC Hude also bei ihm die Nase vorn – und auch sportlich hatten die Huder nach dem 5:3 (2:1) das Lachen auf ihrer Seite. Nach zuvor fünf sieglosen Partien platzte in der Wasserschlacht beim Fußball-Bezirksligisten endlich wieder der Knoten.

Dabei hatte die Partie allerhand zu bieten: Neben den acht Treffern sorgten eine Rote Karte nach einer Notbremse gegen Torben Hellemann, eine Gelb-Rote Karte gegen Jonas Kühl (Brake), eine Rudelbildung und einige unübersichtliche Strafraumaktionen für Diskussionen – auf und abseits der Spielfläche. Höhepunkt des Ganzen: Brakes Trainer Mario Lück legte direkt nach der Niederlage sein Amt nieder.

Doch der Reihe nach: Hude übernahm sofort das Zepter. Der erste Treffer ließ auch gar nicht lange auf sich warten, denn nach einer Ecke von Ole Schöneboom nickte Ingmar Peters zum 1:0 ein (10. Minute). Brake antwortete aber postwendend und glich durch den am Fünfmeterraum freistehenden Miklas Kunst aus (18.). Das Tempo hielten die lauffreudigen und zweikampfstarken Gastgeber weiter hoch. Wiederum gab es Eckball für Hude, und erneut klingelte es im Braker Kasten. Cüneyt Yildiz führte die Standardsituation mit seinem linken Fuß aus – und traf direkt mit einer Bogenlampe (20.). Brakes Schlussmann sah bei dem Geniestreich des FC-Kapitäns alles andere als gut aus.

Kurz vor der Pause hätte Peters noch auf 3:1 erhöhen können, er traf das leere Tor nicht. Wenige Augenblicke später leisteten sich einige Spieler beider Teams nahe der Mittellinie Wortgefechte, es wurde geschubst und es gingen auch zwei Akteure zu Boden. Nach Rücksprache mit seinem Assistenten verteilte der Schiedsrichter „nur“ dreimal Gelb. Glück hatte hier der bereits verwarnte Schöneboom, der einem Gegenspieler ein Bein stellte und ungeschoren davon kam.

Nicht minder aufregend verlief der zweite Abschnitt. Hude machte schnell Nägel mit Köpfen und kam durch Maik Spohler zum 3:1 (52.), erneut führte eine Ecke von Yildiz zu einem Torerfolg. Peters (56.) und Nils Sandau (76.) erhöhten sogar auf 5:1. Zu der Zeit war Torben Hellemann nach einem Rempler an dem auf das Tor zulaufenden Jan Speer nicht mehr dabei (65.). Eine Viertelstunde später verabschiedete sich auch noch Jonas Kühl nach einer Ampelkarte.

Langeweile kam auch in der Endphase nicht auf: Kunst verkürzte für Brake mit einem verwandelten Handelfmeter (83.) und einem Tor in der Nachspielzeit auf 3:5. Hude siegte verdient und konnte sich letztlich bei Keeper Christopher Schnake bedanken, der bei Dauerregen zur Hochform auflief.

„Die Standards waren der Dosenöffner“, sagte Hudes Trainer Lars Möhlenbrock. „Bis zu unserem Platzverweis war ich sehr zufrieden. Danach haben wir zu naiv weitergespielt und zwei unnötige Gegentore kassiert.“

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