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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Abwehr verhindert Schlimmeres

19.11.2018

Hude Erst dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit wurde es am Ende noch ein standesgemäßer Heimsieg: In der Handball-Oberliga der Frauen gewann die HSG Hude/Falkenburg am Sonntagnachmittag gegen das sieglose Schlusslicht GW Mühlen mit 22:15 (9:10).

Als Trainer Dean Schmidt etwas verspätet die Sporthalle in Ganderkesee betrat, dürfte er sich angesichts des Zwischenstands etwas gewundert haben: Nicht seine HSG, sondern die Gäste aus dem Landkreis Vechta lagen in einer etwas zerfahrenen ersten Halbzeit knapp in Führung. Es war ein Ergebnis, das vor allem der schwachen Angriffsleistung der Gastgeberinnen geschuldet war. Die HSG leistete sich viele Ballverluste schon im Spielaufbau, und bei den Abschlüssen, die häufig unplatziert abgefeuert wurden, konnte sich die gute Mühlener Torfrau Andrea Fröhle mehrfach auszeichnen.

Zwar warfen Mareike Zetzmann und Ashley Butler in der Anfangsphase noch eine 5:3-Führung für die HSG heraus (9. Minute), doch der Außenseiter hielt tapfer dagegen. Beim 7:7 gelang der Ausgleich, wenig später lagen die Gäste sogar mit 9:8 (24.) in Führung. Und das, obwohl ihre Haupttorschützin Nadine Jacob verletzungsbedingt gar nicht mitspielen konnte. Hätten bis zu diesem Zeitpunkt die beiden HSG-Torhüterinnen Fenja Schwark und Tabea Westermann nicht jeweils noch einen Siebenmeter abgewehrt, hätte es sogar weitaus schlimmer für die HSG aussehen können.

„Die Mannschaft hat in der Kabine klar und selbstkritisch ihre Fehler angesprochen“, berichtete der HSG-Trainer aus der Halbzeitpause. Diese zeigte bei den Gastgeberinnen dann auch Wirkung, denn im zweiten Abschnitt gingen sie wesentlich aggressiver und mit höherem Tempo zu Werke. Mühlen erzielte zwar den ersten Treffer zum 9:11, doch danach drehten die HSG-Spielerinnen mit sechs Toren in Folge zum 15:11 (45.) die Partie. „Wir haben das Spiel in erster Linie über die Abwehr gewonnen. Da hat die Mannschaft als Kollektiv gearbeitet“, konstatierte der HSG-Trainer. Nur fünf Gegentreffer in der zweiten Halbzeit seien ein klares Indiz dafür.

Im Angriff ließ der Tabellenvierte zwar weiterhin einige Chancen aus, doch davon konnten die Gäste keinen Nutzen mehr schlagen. Näher als auf vier Tore beim 18:14 (50.) kamen sie nicht mehr heran. Danach machten Zetzmann und Butler mit jeweils zwei Toren alles klar. „Die zweite Halbzeit war in Ordnung. Insgesamt war es aber kein gutes Spiel von uns“, hielt Schmidt fest.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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