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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Ein Sieg als Abschiedsgeschenk

06.05.2019

Hude Am großen Tag der Emotionen behielten die Oberliga-Handballerinnen während der Begegnung kühlen Kopf und schlugen den VfL Stade im letzten Einsatz der Saison mit 25:23 (14:12). Bevor es Zeit wurde für Verabschiedungen, lieferte die HSG gegen den Tabellenfünften ein glänzendes Match ab und wurde mit dem erhofften Sieg vor eigener Kulisse belohnt.

Als sich Coach Dean Schmidt sowie die scheidenden Spielerinnen Sarah Seidel (Werder Bremen), Lena Seidel (Auslandsaufenthalt), Lisa-Marie Busse (Studium), Susan Schnitter (2. Mannschaft) für ein Gruppenfoto aufstellten, war von Abschiedstränen keine Spur. Vielmehr überwog die Freude über das gemeinsam Erreichte in einer Serie, die dem gesamten Team eine Menge abverlangte. Dank des Triumphes gegen Stade schloss Hude mit dem Rivalen nach Punkten auf und belegt in der Endabrechnung mit 34:18 Zählern – nur drei Punkte hinter Vizemeister Werder II – den sechsten Rang.

Apropos Werder: Vor ihrem Wechsel zu den Grün-Weißen ging die quirlige Sarah Seidel auch gegen Stade hochkonzentriert zu Werke. Das Ausnahmetalent sorgte nach 70 Sekunden für das 1:0 und traf wenig später auch zum 3:2 (3. Minute). Mit den Gästen lieferten sich die Huderinnen in der ersten Hälfte einen offenen Schlagabtausch, in dem die Abwehrreihen die Partie dominierten. Lisa-Marie Hillmer fasste sich in der 20. Minute ein Herz und brachte die HSG mit einem wuchtigen Versuch mit 10:9 in Führung. Mit dem Halbzeitpfiff war Katharina Stuffel zur Stelle und bugsierte den Ball in die Maschen – 14:12.

„Es war ein stetes Auf und Ab mit chaotischen und sehr guten Phasen. Dieses Spiel gegen Stade war im Grunde ein Spiegelbild der gesamten Saison“, erklärte Schmidt. Ein extremer Leistungsabfall zu Beginn der zweiten Hälfte trübte die Laune des Trainers. Nach dem 16:13 (35.) gönnten sich seine Schützlinge eine neunminütige Torflaute und lagen plötzlich mit 16:19 (44.) im Hintertreffen.

Danach schafften es die Gastgeberinnen aber wieder, den Schalter umzulegen und die Führung zurückzuerobern. „Es war ein guter Abschluss. Mit ihren Paraden hat uns Tabea Westermann in der Spur gehalten“, lobte Schmidt seine Torhüterin. Während es den Coach nun wieder in den Jugendbereich zieht, bleibt Birgit Deeben dem Frauen-Team als Trainerin erhalten.

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