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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

HSG müht sich zum Heimsieg

09.09.2019

Hude Für ein Saison-Auftaktspiel haben die HSG Hude/Falkenburg und der Wilhelmshavener SSV schon auf einem stattlichen Niveau gewetteifert: Das Duell in der Handball-Oberliga der Frauen war eine ideale Standortbestimmung, in der besonders die Huder Neuzugänge der Partie ihren Stempel aufdrückten. Beim schwer erkämpften 34:30 (18:13)-Sieg feierte der personell nicht gerade auf Rosen gebettete neue Trainer Lars Osterloh einen perfekten Einstand.

„Es war ein hartes Stück Arbeit“, zeigte sich Osterloh nach seinem geglückten Debüt an der Seite von Trainerkollegin Birgit Deeben mehr als zufrieden. Das Ergebnis stimmte und sorgte für zufriedene Mienen im HSG-Lager, aber im spielerischen Bereich sahen die Zuschauer in der Halle am Huder Bach noch Entwicklungspotenzial.

Einen kleinen Strich durch die Rechnung machte den Gastgeberinnen der stark ausgedünnte Kader, denn mehr als zwei Reservekräfte standen Osterloh und seiner Trainerpartnerin Birgit Deeben gegen die Jadestädter nicht zur Verfügung.

In die Herzen der Fans dribbelte sich am Samstag Lena Faske, die sich mit drei Treffern und einer immensen Einsatzfreude sehr auffällig präsentierte. Der zuletzt für den BV Garrel in der dritten Liga aktive „Wirbelwind“ machte an diesem Tag den Unterschied aus. Daneben schlug auch die vom TV Cloppenburg gekommene Kreisläuferin Lisa Maus als eine von insgesamt vier Neuzugängen ein.

Ein großer Faktor in der Begegnung war die Willenskraft, die den Huderinnen den Weg zum erhofften Erfolg ebnete. Hinzu kam, dass sich mit der gerade von einer Knie-OP erholten Mareike Zetzmann sowie Maike Deeben zwei Spielerinnen als Felsen in der Brandung erwiesen. Die routinierte Zetzmann glänzte mit insgesamt zwölf Toren und leistete sich bei ihren fünf Versuchen von der Sieben-Meter-Linie keinen Fehlversuch. Deeben hielt zum einen die Abwehr zusammen und warf zudem fünf Treffer.

„Es war ein typisches erstes Spiel. Hauptsache gewonnen“, sagte Maike Deeben. „Wilhelmshaven war richtig gut und ist stärker als im letzten Jahr“, so die Tochter der HSG-Trainerin. Der WSSV darf nur dank der Rückzüge des ATSV Habenhausen und des FC Schüttorf in der Oberliga weiterspielen.

Exakt nach 58 Sekunden beförderte Zetzmann mit einem beherzten Distanzwurf den Ball erstmals in dieser Saison in die Maschen. Wenig später fiel die Uhr aus, von dem technischen Fehler ließ sich Hude/Falkenburg aber nicht aus der Ruhe bringen. Wilhelmshaven machte der HSG im weiteren Verlauf immer wieder das Leben schwer, aber als Ashley Butler nach wiederholtem perfektem Zuspiel von Torhüterin Katharina Woltjen und Malin Blankemeyer die beiden letzten Gegenstöße erfolgreich abschlossen, war die Gegenwehr der Gäste endgültig gebrochen.

Als die HSG mit einem 18:13 in die Pause ging und direkt nach Wiederbeginn durch Butler das 19:13 fiel, lief zunächst alles in geordneten Bahnen. Die nachlassenden Kraftreserven und der nicht aufsteckende Gegner zwangen die Huderinnen zu einer nervenaufreibenden Schlussphase. Katharina Schanko brachte die Gäste dreieinhalb Minuten vor der Sirene auf 29:30 heran. Kurz danach war sie aufgrund eines Fouls die tragische Figur auf dem Feld, da sie sich eine Zwei-Minuten-Strafe einhandelte. Der HSG Hude/Falkenburg war es egal: Das Team ließ sich nicht mehr von der Erfolgsspur abbringen und fuhr einen mühsamen Auftakterfolg ein.

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