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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Handball: Hude verpasst Überraschung in Garrel

09.12.2019

Hude Zwei Siebenmeter in der letzten Spielminute haben die HSG Hude/Falkenburg um ein verdientes Remis gebracht. Im Duell beim BV Garrel gerieten die Oberliga-Handballerinnen erst in den Schlusssekunden auf die Verliererstraße – 26:28 (13:13). Ihr Debüt im Huder Trikot gab Kim Sanders, die überraschend und kurzfristig vom VfL Oldenburg verpflichtet wurde.

70 Sekunden vor dem Ende wies die Anzeigetafel noch ein 26:26 aus, mit dem sich die Gäste auf jeden Fall auch zufrieden gegeben hätten. „Ein Unentschieden wäre auch verdient gewesen, wir waren auf Augenhöhe mit Garrel“, legte sich HSG-Coach Lars Osterloh fest. Eine Aktion später ließen sich die Unparteiischen dazu verleiten, einen umstrittenen Strafwurf für den Tabellenersten zu geben. „Das war ärgerlich, weil sich zwei Garreler Spielerinnen gegenseitig behindert haben“, bewertete Osterloh die knifflige Szene. Garrel ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen: Ann-Kathrin Frangen traf zum 27:26 (59.). Hude/Falkenburg hatte danach noch einmal den Ball, schaffte es aber nicht, wieder auszugleichen. Stattdessen machte Frangen zehn Sekunden vor Schluss mit einem weiteren Siebenmeter endgültig den Deckel drauf.

Dem Spitzenreiter bot der Außenseiter lange die Stirn. Ihren Anteil daran hatte auch Neuzugang Kim Sanders. Die Linksaußenspielerin markierte im ersten Durchgang den Treffer zur zwischenzeitlichen 10:8-Führung (24.). „Kim war in Oldenburg nicht mehr vollauf zufrieden. Da sie aus Hude kommt, lag eine Kontaktaufnahme nahe. Es freut mich, dass es so schnell über die Bühne ging und wir unseren Kader verstärken konnten“, erklärte Osterloh. Sanders stand in dieser Saison vorher für die zweite Mannschaft des VfL Oldenburg in der dritten Liga vier Mal auf dem Parkett und erzielte acht Tore.

In der intensiv geführten Auseinandersetzung setzte die HSG das gegnerische Topteam in vielen Phasen unter Druck. Gleich zu Beginn legte Garrel ein 2:0 (4.) vor. Danach übernahm Hude/Falkenburg das Zepter und erkämpfte sich mit vier Treffern am Stück das 4:2 (10.). Bis zur Pause blieb es knapp, aber es waren die Gäste, die stets vorn lagen.

Nach Wiederbeginn das gleiche Bild: Die HSG nutzte ihre Chancen eiskalt aus und zog mithilfe eines von Ashley Butler verwandelten Siebenmeters auf 18:15 (37.). davon. „Leider kam dann ein kleiner Bruch ins Spiel“, sagte Osterloh. Beim Stand von 24:26 egalisierte Butler mit einem Doppelschlag zum 26:26 (58./59.). Damit hatte die HSG ihr Pulver verschossen, und Garrel nahm mit den erwähnten Siebenmetern den glücklichen Sieg dankend mit. Insgesamt überzeugten die Gäste mit einer tollen Teamleistung und einer starken Tabea Westermann im Tor. Sie durfte sogar durchspielen, weil Katharina Woltjen (Urlaub) nicht dabei war.

In der Tabelle ist die Osterloh-Sieben mit 10:8 Zählern Fünfter, Garrel bleibt mit 20:2 Punkten Erster. Den Abschluss der Hinrunde bildet für die HSG am kommenden Sonntag (16.30 Uhr) das Heimspiel gegen den VfL Oldenburg III.

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