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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Oberligist holt zwei Generationen Deeben ins Boot

09.06.2018

Hude Nach einer Seuchensaison, was die Verletztenmisere angeht, stellen sich die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg im Kader breiter auf. Die wichtigste Verpflichtung hat der Verein aber auf der Trainerbank getätigt. In Birgit Deeben, die mit Coach Dean Schmidt zukünftig ein Gespann an der Seitenlinie bilden wird, ist Hude/Falkenburg ein großer Coup gelungen.

„Ich wollte sie unbedingt im Trainerteam haben und hatte den Kontakt schon vor langer Zeit hergestellt. Wir beide ergänzen uns gut. Sie bringt hochklassige Erfahrungen als Spielerin mit – ich bringe andere Qualitäten ein“, freut sich Schmidt. Die 53-jährige Deeben lief zu ihrer aktiven Zeit in der Bundesliga für den VfL Oldenburg auf und trainierte bis Ende November 2017 den Oberligakonkurrenten BV Garrel sowie zwischenzeitlich den damaligen Drittligisten SFN Vechta.

Beiläufig hatte Deeben dann vor einigen Wochen erzählt, dass ihrer Tochter Maike, die zuletzt ebenfalls für die Garrelerinnen aktiv war, nach dem Aufstieg in die dritte Liga der Aufwand zu hoch sei. „Unsere Priorität war ganz klar Birgit – nicht ihre Kinder. Aber wenn eine Maike zu haben ist, wäre es fahrlässig, es nicht zumindest zu versuchen“, erklärt Schmidt. Mutter und Tochter gaben ihr Einverständnis – und die generationsübergreifende Verpflichtung war perfekt. Die 24-jährige Rückraumspieler gibt dem HSG-Kader einen gehörigen Qualitätsschub und hat in vielen Begegnungen mit Garrel ihr Können nachgewiesen.

Nachdem bereits zu Saisonende die talentierten Zugänge Sarah Seidel (Jahrgang 2001) und Laura Meyer (1998) feststanden, haben die Verantwortlichen in den vergangenen Wochen weitere junge Spielerinnen von ihrem Projekt überzeugen können. Malin Blankemeyer (1999) kommt aus der A-Jugend der TSG Hatten-Sandkrug zurück nach Hude. „Sie hat eine sehr gute Saison gespielt und bringt ihre Schnelligkeit und einen guten Wurf mit“, weiß Schmidt um ihre Stärken.

Als „Glücksgriff“ hat sich die Verpflichtung von Fenja Schwark (1997) erwiesen. Die Torhüterin kommt ebenfalls von der TSG und hat „einen starken Eindruck im Training hinterlassen. Zusammen mit Karen Tapkenhinrichs wird sie ein gutes Gespann bilden“, meint Schmidt. Dazu steht Hanna Hinrichs (2003) aus der eigenen B-Jugend als dritte Keeperin bereit.

Durch einen Zufall kam der Kontakt zu Susan Schnitter (1998) zustande. Sie absolvierte ein Praktikum in der Physiotherapiepraxis, in der auch HSG-Spielerin Saskia Petersen arbeitet. Die fleißige Arbeiterin ist auf beiden Außenpositionen einsetzbar. „Dass der Kader überhaupt so gut aussieht, ist ein Verdienst von Saskia, die sich sehr um die alten und neuen Spielerinnen bemüht hat“, lobt Schmidt seine Spielmacherin, die auch neben dem Feld die Fäden zieht. Der Coach stehe zudem mit zwei weiteren jungen Spielerinnen in Kontakt.

Arne Jürgens
Volontär, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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