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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Seltener Glücksmoment für HSG

02.03.2019

Hude Inmitten der vielen Hiobsbotschaften, die in steter Regelmäßigkeit auf ihn hereinprasseln, war der 21:19 (11:7)-Sieg gegen den ATSV Habenhausen mal wieder ein echter Glücksmoment für Dean Schmidt. Der Coach der HSG Hude/Falkenburg ist derzeit nicht zu beneiden, denn personell geht seine Handball-Oberligamannschaft auf der Felge – daran wird sich mittelfristig auch nichts ändern.

Bitterer Ausfall

Die neueste Schocknachricht ereilte Schmidt in diesen Tagen ausgerechnet von Topspielerin Jessica Galle. Die zweimalige deutsche B-Jugendmeisterin – 2004 und 2005 war sie mit dem PSV Rostock bundesweit das Maß der Dinge – fällt mit einem Innenbandriss für mehrere Wochen aus. „Sie hat sich privat beim Badmintonspielen verletzt. Die Diagnose ist natürlich ziemlich bitter. Sie muss aber nicht operiert werden“, bedauert Schmidt den Ausfall der Leistungsträgerin.

Gegen Habenhausen musste er somit aus der Not eine Tugend machen, und das gelang auch prächtig. Mit Inke Meyerholz und Anja Wessels waren zwei erfahrene Kräfte dabei, die sich als Alternativen anboten. Meyerholz stand zwar für einige Minuten auf dem Parkett, ein Torerfolg blieb der erfahrenen Spielerin in der Partie jedoch nicht vergönnt.

Das Spiel begann mit einem schnellen 3:0-Lauf der Huder­innen, die durch Lisa-Marie Hillmer, Sarah Seidel und wiederum Hillmer vorlegten. Im gesamten Verlauf des Spiels führte die HSG fast zu jeder Zeit, die einzige Ausnahme war das 16:16 nach einem Treffer von Pia Wefer.

Davon ließen sich die einsatzfreudigen Gastgeberinnen nicht beeindrucken und gaben das Heft in den letzten Minuten nicht mehr aus den Händen. Mareike Zetzmanns Tor zum 21:18 (58. Minute) war der endgültige Knockout für Habenhausen.

„Wir haben einen kompletten Fehlstart verhindert und freuen uns jetzt auf Werder Bremen“, sagt Schmidt. Nur 72 Stunden nach dem Heimauftritt gegen Habenhausen spielt die jetzt auf Platz sieben stehende HSG am Sonntag (17 Uhr) in Ganderkesee gegen den Tabellensechsten. Entwarnung in personeller Hinsicht ist bis dahin nicht zu erwarten.

Gut präsentieren

Es wird dann auch eine Frage sein, ob die Huderinnen ihre Akkus so schnell wieder aufladen können. „Für Sarah Seidel zum Beispiel kommt es knüppeldick. Für sie ist es das vierte Spiel innerhalb einer Woche, weil sie ganz nebenbei auch noch mit Werders A-Jugend im Einsatz war“, betont Schmidt. Dennoch wünscht er sich eine ähnlich couragierte Gangart wie am Donnerstag: „Wichtig ist, dass wir uns gut präsentieren. Dann spielt es fast keine Rolle, ob wir gewinnen oder verlieren.“
HSG Hude/Falkenburg: Schwark, Woltjen – Zetzmann (7/3), Blankemeyer, Deeben (1), Sarah Seidel (2), Butler (1), Meyerholz, Wessels, Lena Seidel, von Freeden (3), Hillmer (6), Meyer (1).
Siebenmeter: Hude/Falkenburg 3/3, Habenhausen 3/2.
Zeitstrafen: Hude/Falkenburg 3, Habenhausen 4.

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