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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Störfeuer in Saisonvorbereitung löschen

25.07.2018

Hude Seit zweieinhalb Wochen trotzen die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg der Sommerhitze und befinden sich in der Vorbereitung auf die neue Oberliga-Saison. Doch bereits jetzt hat Dean Schmidt mit seiner neuen Trainerkollegin Birgit Deeben ein erstes Störfeuer zu löschen: Gleich drei verletzte Spielerinnen beklagt die HSG, wobei Karen Tapkenhinrichs, Ashley Butler und Lisa Busse lange auszufallen drohen.

„Wir schlagen jetzt nicht den ganz großen Alarm“, bleibt Schmidt ruhig, fügt aber hinzu: „Wir können es personell noch verkraften, zumindest was die Quantität angeht. Das wäre im letzten Jahr nicht so einfach gewesen. Qualitativ gesehen ist es allerdings eine andere Geschichte, denn schließlich sind alle drei ganz wichtige Spielerinnen.“

Sorge um Torhüterin

Größtes Sorgenkind dürfte dabei Karen Tapkenhinrichs sein. Die Torhüterin, die schon zwei Kreuzbandrisse hinter sich hat, verdrehte sich bereits vor Vorbereitungsbeginn bei einem Beachhandballturnier das Knie. Eine genaue Diagnose steht noch aus. „Das ist richtig bitter für sie“, sagt Schmidt. „Wenn es wieder das Kreuzband ist, wäre das Thema Handball für sie wohl beendet“, befürchtet er. Somit rückt Neuzugang Fenja Schwark, die von der TSG Hatten-Sandkrug aus der Landesklasse zum Oberligisten gewechselt war, direkt zur Nummer eins auf. Verstärkung soll außerdem aus der eigenen zweiten Mannschaft kommen, die derzeit mit drei Torhüterinnen besetzt ist und mit „der wir sowieso in einem engen Austausch stehen“, erläutert der HSG-Coach. Ab Februar könnte außerdem die B-Jugendliche Hanna Hinrichs, die mit einem Doppelspielrecht für Werder Bremen aktiv ist, aushelfen. Schmidt führt darüber hinaus aber auch noch Gespräche mit einer externen Spielerin.

Butler bereits operiert

Ebenfalls mehrere Wochen ausfallen wird Ashley Butler. Die US-Nationalspielerin hat sich bei einem Arbeitsunfall den kompletten linken Arm verbrüht und schwere Verbrennungen dritten Grades erlitten. Sie wurde an diesem Dienstag operiert. Mit einer Rückkehr der Linkshänderin rechnet Schmidt nicht vor November. „Sie soll sich bloß zurückhalten und das vernünftig auskurieren.“

Bei Lisa Busse hofft der HSG-Trainer derweil noch darauf, dass die Verletzung nicht ganz so schlimm ist. Die Allrounderin für den Kreis und die Außenpositionen war in der vergangenen Woche beim Training umgeknickt.

Sechs neue Spielerinnen

So ärgerlich das wieder einmal einkehrende Verletzungspech bei der HSG auch ist – gejammert wird deshalb nicht. „Wir haben immer noch 15 fitte Spielerinnen und sind deswegen nicht an dem Punkt, wo wir das Training ausfallen lassen müssten“, verweist Schmidt mit Blick auf den im Vergleich zu den Vorjahren wesentlich breiter aufgestellten Kader. Da Kristin Schulze doch noch einmal angreifen möchte, hat das Team mit Kerstin Cordes (HSG Delmenhorst) und Svenja Stapoisky (Handballpause) nur zwei Abgänge zu verkraften. Diesen stehen mit Torhüterin Schwark sowie Laura Meyer, Sarah Seidel, Malin Blankemeyer (alle TSG Hatten-Sandkrug), Maike Deeben (BV Garrel) und Susan Schnitter gleich sechs Neuverpflichtungen gegenüber. Dementsprechend stehe „Teambuilding“ derzeit auch ganz oben auf der Agenda der Vorbereitung.

Ausblick

Eine intensive Vorbereitung auf die neue Saison in der Oberliga Nordsee haben die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg vor sich. Die Mannschaft des Trainerduos Dean Schmidt/Birgit Deeben trainiert dreimal pro Woche. Dazu kommen neun Testspiele und weitere Tagestrainingslager.

Die ersten Pflichtspiele finden mit der Auftaktrunde des HVN/BHV-Pokalwettbewerbs am 25. August beim TV Neerstedt statt. Neben den Gastgeberinnen trifft die HSG auf TuS Frisia Goldenstedt und HG Jever/Schortens.

In der Oberliga starten die HSG-Handballerinnen eine Woche später mit einem Heimspiel in Hude gegen den TV Oyten II (Sonntag, 2. September).

Am vergangenen Wochenende absolvierte der Oberligist ein Trainingslager. In Hude standen neben handballerischen Elementen auch einige kleinere Wettkämpfe an, bei denen die Mannschaft in vier Teams eingeteilt wurde. Außerdem lud Birgit Deeben nach Garrel ein, wo die Spielerinnen eine Feuerwehrübung absolvierten und anschließend das Einstandsgrillen der neuen Trainerin stattfand.

Die Ziele für die neue Saison umreißt Coach Schmidt so: „Wir wollen die Spielerinnen in kleinen Schritten weiterentwickeln.“ Losgelöst von einer Platzierung, sei es vor allem wichtig, mannschaftlich geschlossener zu spielen und die Breite des Kaders auszunutzen. „Wir wollen mit mehr Tempo und Druck spielen und eine eigene Philosophie entwickeln“, sagt der Trainer. Er erwartet mit den beiden Drittliga-Absteigern VfL Stade und SFN Vechta sowie dem ambitionierten SV Werder Bremen eine extrem starke Liga. „Das wird eine ganz spannende Saison“, weiß Schmidt.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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