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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Viele neue Gesichter beim Oberligisten

16.08.2019

Hude Seit Mitte Juli schwitzen die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg in der Vorbereitung auf die neue Oberliga-Saison. Diese beginnt am 7. September mit einem Heimspiel gegen den Wilhelmshavener SSV.

Personell hat sich beim Tabellensechsten der vergangenen Spielzeit einiges getan. Neben vier Spielerinnen gibt es auch drei neue Gesichter auf der Trainerbank. Dort hat Lars Osterloh im Sommer die Nachfolge von Dean Schmidt angetreten und bildet zusammen mit Birgit Deeben, die vor einem Jahr nach Hude gekommen ist, ein gleichberechtigtes Gespann. „Wir ergänzen und verstehen uns gut, haben ähnliche Vorstellungen vom Handballspielen“, erläutert Osterloh. Der 42-Jährige ging als Spieler unter anderem für den SV Grambke in der 2. Bundesliga auf Torejagd, war außerdem lange für die TSG Hatten-Sandkrug und den TV Cloppenburg aktiv. Vor zweieinhalb Jahren ist Osterloh bei der HSG Hude/Falkenburg ins Trainergeschäft eingestiegen und führte die erste Herren in die Landesklasse. Nun gibt er im Frauenbereich sein Debüt – und freut sich auf die neue Aufgabe: „Es ist eine Viertligatruppe mit Leistungsgedanken“, sagt der Coach.

Weitere Unterstützung bekommen Deeben und Osterloh von Keno Fokken. „Ihn kenne ich schon seit der Jugend. Wir haben bei der TSG lange zusammen gespielt“, freut sich Osterloh über die Verstärkung. Da Fokken in Hude lebt, bietet es sich förmlich an, die HSG zu unterstützen, zumal Osterloh durch eine berufliche Veränderung ab September nur noch eingeschränkt das Training leiten kann. „Keno bringt ganz andere Sichtweise rein und sprüht vor Ideen“, sieht der neue Coach weitere Vorteile.

Außerdem hat Timo Hermann die Rolle des Torwart-Trainers bei der HSG übernommen. Er besitzt die DHB-Lizenz und ist in dieser Funktion auch beim Jugend-Bundesligisten HC Bremen tätig.

Während die Bank des Oberligisten damit sehr gut besetzt ist, hat der Kader zumindest quantitativ noch etwas Luft nach oben. Neben den Abgängen von Karen Tapkenhinrichs (Torwarttrainerin VfL Oldenburg), Sarah Seidel (Werder Bremen), Lena Seidel (Auslandsaufenthalt) und Susan Schnitter (zweite Mannschaft) beklagt die HSG momentan auch noch die verletzungsbedingten Ausfälle von Frauke von Freeden, Fenja Schwark und Lisa Busse. Dagegen gibt es für die Handballpause von Saskia Saß und Jessica Galle einen erfreulichen Grund: Beide Spielerinnen sind schwanger. „Ich denke, dass sie – genauso wie die verletzten Spielerinnen – in der Rückrunde wieder zum Team stoßen“, sagt Osterloh. „Bis dahin müssen wir irgendwie durchkommen“, so der Coach, dem aktuell nur zehn fitte Feldspielerinnen sowie die Torhüterinnen Katharina Woltjen und Tabea Westermann zur Verfügung stehen.

Neu im Huder Team sind Lena Faske (27/BV Garrel), Tina Deeben (23/TV Cloppenburg), Yvonne Weilke (25/VfL Oldenburg IV) und Lisa Maus (27/TV Cloppenburg). Die Verpflichtung von Faske bezeichnet die HSG dabei selbst als „echten Coup“. „Sie ist eine Vollbluthandballerin, hat seit der Jugend immer hochklassig gespielt und bringt uns einen Schritt nach vorne“, ist Osterloh von den Qualitäten der 27-Jährigen, die vornehmlich auf Linksaußen zum Einsatz kommt, überzeugt.

Den Namen Deeben gibt es nun bereits dreimal beim Oberligisten, denn Tina ist die Tochter von Trainerin Birgit Deeben und die jüngere Schwester von Rückraumspielerin Maike. Die 23-Jährige kann sowohl auf Linksaußen als auch im Rückraumeingesetzt werden, laboriert derzeit aber an einer Kapselverletzung in der Schulter.

Weilke, die auch schon lange für die TSG Hatten-Sandkrug spielte, bietet als weitere Linkshänderin neue Optionen für die rechte Seite der HSG. Wertvoll nicht nur als Kreisläuferin sehen die HSG-Trainer Lisa Maus. „Sie ist eine sehr schnelle Spielerin, hat ihre Stärken beim Gegenstoß und in der offensiven Abwehr. Außerdem zeigt sie immer großen Einsatz“, sagt Osterloh über die 27-Jährige.

Oberstes Ziel in der neuen Saison werde es sein, vorrangig die jüngeren Spielerinnen zu fördern sowie das gesamte Team weiter zu entwickeln. Wohin die Reise dann in der Tabelle geht, werde sich zeigen. „Nach ganz oben wird nicht viel gehen, und nach unten sollte nichts passieren“, schätzt der neue Trainer.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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