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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Tischtennis: Schraders starkes Comeback

06.01.2020

Hude /Hundsmühlen Auftakt nach Maß: Gleich zum Jahresbeginn meldeten sich die beiden ersten Tischtennis-Teams des TV Hude eindrucksvoll aus der kurzen Winterpause zurück. Hude II schmetterte die TSG Dissen mit 9:1 aus der Halle. Das Vereinsduell zwischen Hude II und I war ebenfalls eine klare Angelegenheit – mit 9:3 setzte sich der Herbstmeister durch. Die Partie des Hundsmühler TV gegen Dissen endete am Sonntag mit einer 5:9-Niederlage des Aufsteigers.

TV Hude II - TSG Dissen 9:1. Manchmal geschehen auch im Tischtennis kleine Wunder. Eines ist zweifellos das sensationelle Comeback von Jonas Schrader. Nur wenige Tage nach seiner Rückkehr von seinem Auslandsaufenthalt in Südkorea avancierte der Student gegen Dissen zum Matchwinner. Mit nur einer absolvierten Trainingseinheit zauberten die Huder den lange abwesenden Rechtshänder aus dem Hut – der Schachzug mit Schrader erwies sich als Glücksgriff. Der 23-Jährige, der sein bisher letztes Punktspiel im TVH-Trikot am 19. Februar 2019 gegen Oesede II bestritten hatte und erst kurz vor Weihnachten wieder in die Heimat zurückkehrte, schlug im unteren Paarkreuz den erfahrenen Hermann Sieker in vier Sätzen. Zudem siegte Schrader im Doppel an der Seite von Julian Meißner.

„Das war schon sensationell: Einerseits unsere insgesamt starke Teamleistung, aber zum anderen natürlich die Leistung von Jonas Schrader“, sagte Hudes Topspieler Finn Oestmann. „Wie eine Maschine hat Jonas nach einem Jahr ohne Tischtennis gespielt. Darüber hinaus muss man aber auch Julian Meißner loben, denn einen Frank Wehrkamp-Lemke zu schlagen, ist keine Selbstverständlichkeit“, hob Oestmann zwei seiner Mitspieler hervor.

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Auch ohne seinen besten Hinrundenakteur Sören Dreier, der an die Erste abgegeben wurde, knüpfte Hude II nahtlos an die tolle erste Halbserie an. Der Tabellendritte ließ den Gästen keine Chance und gab nur ein Doppel ab. Dieses verloren Oestmann und Marco Stüber knapp mit 9:11 im fünften Durchgang – es lag also sogar ein 9:0-Triumph in der Luft. Oestmann hinterließ in den Einzeln ebenso wie Uwe Schmitt, Stüber, Dietmar Scherf, Schrader und Meißner einen famosen Eindruck.

TV Hude II - TV Hude I 3:9. Wie so oft sind Vergleiche zwischen zwei Mannschaften aus dem gleichen Verein häufig ein Muster ohne Wert – so auch diesmal. Ähnlich wie im Hinspiel, das mit 9:7 ungleich knapper ausfiel, standen für Hude I am Samstag gleich vier Spieler aus der zweiten Riege am Tisch. Da die Reserve damit extrem geschwächt war, stand einem sicheren Sieg des Spitzenreiters nichts im Wege. Die Vorgehensweise ist legitim: Priorität hat eindeutig die erste Mannschaft, die unbedingt in die Oberliga aufsteigen will. Hude II hatte zuvor mit dem Erfolg gegen Dissen die Pflicht erfüllt und konnte mit den Ersatzkräften Teja Manskopf, Frank Schumacher, Andreas Lehmkuhl sowie Holger Lebedinzew sogar ein wenig Schadensbegrenzung betreiben. Verblüffend einmal mehr Jonas Schrader, der im oberen Paarkreuz Sören Dreier mit 3:1 Sätzen in die Knie zwang. Die weiteren beiden Zähler für Hude holte Julian Meißner mit zwei Überraschungssiegen gegen Dreier und Felix Lingenau.

„Das Spiel war durch die Aufstellungen ja schon vor dem Anpfiff entschieden, daher kam weder Spannung noch zu viel Ehrgeiz auf“, meinte Lingenau nach dem neunten Saisonsieg. Sein Team führt die Tabelle jetzt mit 19:1 Punkten an, Hude II ist mit 14:8 Zählern Dritter.

Hundsmühler TV - TSG Dissen 5:9. Leider schaffte es der HTV nicht, Dissen ein zweites Mal in dieser Serie ein Bein zu stellen. Das Hinspiel ging noch 9:7 an Hundsmühlen, aber nun revanchierte sich der Liga-Fünfte für die Heimschlappe. Damit wurde es für das Schlusslicht also nichts mit dem erhofften Traumstart in die Rückrunde.

Die Begegnung war bis zum 5:5 ausgeglichen. Danach zogen Jürgen Jesse, René Clauß, Johannes Siepker und Joris Kasten jeweils den Kürzeren. Besonders Siepker hatte gegen Jannis Lippold beim 8:11 im fünften Satz einen Sieg dicht vor Augen. Statt 6:7 hieß es somit 5:8 aus Sicht der in Bestbesetzung aufgelaufenen Gastgeber, die vor allem im unteren Paarkreuz Schwächen zeigten. Außerdem kam nur eines von drei Eingangsdoppeln. Janssen agierte einmal mehr auf hohem Niveau und triumphierte souverän gegen Janis Redeker und Lutz Heitz. Unterm Strich war der Gegner an diesem Tage als Team besser drauf und nahm die Punkte verdientermaßen mit in den Teutoburger Wald.

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