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Aktualisiert vor 10 Minuten.

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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Tischtennis: Überflieger-Truppe feiert Meisterschaft

03.04.2020

Hude /Hundsmühlen /Wildeshausen Die Würfel sind gefallen: Angesichts des Coronavirus hat der Deutsche Tischtennis-Bund in Abstimmung mit seinen Landesverbänden jetzt einen vorzeitigen Abbruch der Saison beschlossen. Damit findet in dieser Serie bundesweit kein Tischtennis-Pflichtspiel mehr statt – das gilt für alle Wettbewerbe und sämtliche Altersklassen.

Dass die aktuelle Tabelle, mit Stand vom 13. März, zur Abschlusstabelle erklärt wurde, ist die wichtigste Entscheidung des niedersächsischen Verbandes im Zuge des vorzeitigen Saisonendes. Weiterhin wurde festgelegt, dass alle potenziellen Relegationsteilnehmer entweder den Klassenerhalt beziehungsweise als Tabellenzweiter den Aufstieg angeboten bekommen.

Was bedeuten die getroffenen Maßnahmen für die höheren Landkreisteams im Herrenbereich?

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Verbandsliga

TV Hude I: Die Meisterschaft stand für die Überflieger-Truppe um Ryan Farrell und Florian Henke zu keiner Zeit auf der Kippe. Nach 15 von 18 Partien hatte der Spitzenreiter mit 29:1 Punkten das Geschehen fest in der Hand und führte das Ranking deutlich vor dem TSV Lunestedt an. „Die bisherigen Ergebnisse so zu werten, war der einzig vernünftige Schritt. Eine Annullierung der Saison wäre die schlechtere Alternative gewesen“, zeigt sich Hudes Abteilungsleiter Bernd Hedenkamp zufrieden.

TV Hude II: Die TVH-Reserve geht mit 20:12 Zählern als hervorragender Tabellendritter in die Statistik ein. „Wir sind vollkommen zufrieden und haben eine sehr gute Saison gespielt. Damit hatten wir im Vorfeld nicht gerechnet“, erklärt Spitzenspieler Finn Oestmann. „Wichtig war für uns zunächst der Klassenerhalt und dass die Erste den Titel holt. Das hat alles geklappt – also war es eine tolle und erfolgreiche Serie, die leider schon vorbei ist.“

Hundsmühler TV: Als Aufsteiger muss der HTV nach einem Jahr wieder zurück in die Landesliga. Als Schlusslicht kam das Team auf 5:25 Punkte. Diverse Verletzungen und knappe Niederlagen verhinderten ein besseres Abschneiden. HTV-Topspieler Marek Janssen nahm die Informationen von höherer Stelle zur Kenntnis, möchte sich damit jedoch nicht ausführlich befassen: „Es gibt jetzt Wichtigeres, als über Auf- und Abstieg im Tischtennis zu unterhalten.“ Den Virus unter Kontrolle zu bekommen, habe „absolute Priorität. Denn sonst werden wir auch im September noch nicht wieder spielen“.

Bezirksoberliga Nord

Mit 15:19 Punkten hatte sich der Hundsmühler TV II schon frühzeitig im gesicherten Mittelfeld der Tabelle eingefunden. Als Sechster steht einem Start in der gleichen Staffel auch in der kommenden Saison nichts im Wege.

Bezirksoberliga Süd

VfL Wildeshausen: Entwarnung und große Erleichterung – für den VfL gibt es nach einem nervenaufreibenden Abstiegskampf ein Happy-End. Die Kreisstädter durchlebten ein Wechselbad der Gefühle und rangieren mit 8:26 Punkten in der Endabrechnung auf Platz acht. Im Fernduell mit dem Vorletzten Quitt Ankum (7:25 Zähler) hatten Guido Grützmacher und Co. knapp die Nase vorn.

„Die Entscheider haben sich bestimmt nicht leicht getan. Ein Ergebnis zu finden, das allen gefällt, war nicht möglich“, erklärt VfL-Mannschaftsführer Martin Hakemann. „Wir freuen uns natürlich über den Klassenerhalt! Ohne die Leistungsträger Michael Rüdebusch und Kai Beecken aus der Saison 2019/20 hat kaum ein Außenstehender damit gerechnet, dass wir die Liga halten können.“ Es fühle sich dennoch komisch an, auf diese Weise den Klassenerhalt zu schaffen.

TV Hude III: Obwohl Hudes Drittvertretung „nur“ Tabellensiebter wurde, war der Ligaverbleib mit 13:19 Punkten vorzeitig unter Dach und Fach. Ein Zwischenspurt mit dem Remis gegen Wildeshausen und zwei Siegen in Folge beförderten die Huder gleich zu Beginn der Rückrunde in vergleichsweise sichere Gefilde.

Bezirksliga Ost

Die völlig verkorkste Serie kann die TSG Hatten-Sandkrug zu den Akten legen. Ohne einen Saisonsieg zierte die TSG mit 1:31 Zählern das Ende der Tabelle. Nun gilt es, in der langen Sommerpause den Grundstein für einen Neustart zu legen.

„Die Saison zu diesem Zeitpunkt abzubrechen, finde ich absolut vernünftig“, sagt TSG-Urgestein Jens Büsselmann. „Die meisten Ligen haben bereits über die Hälfte der Rückrundenspiele absolviert. Damit spiegeln die aktuellen Tabellenstände den Leistungsstand der Teams wieder.“ Mit der langen Sommerpause kann er sich derweil nicht so recht anfreunden: „Als aktiver Tischtennisspieler fehlt mir natürlich der regelmäßige Trainingsbetrieb und das Miteinander unter den Sportskollegen. Bleiben wir alle geduldig.“

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