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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

TV Neerstedt muss in Stade viel bewegen

07.09.2018

Hude /Neerstedt Die Handballerinnen der beiden Oberliga-Teams aus dem Landkreis stehen nach ihren Erfolgen zum Auftakt optimal vor dem zweiten Spieltag dar. Während das zarte Handball-Pflänzchen der HSG Hude/Falkenburg mit zwei weiteren Punkten beim VfL Oldenburg III weiter gedeihen soll, bekommt es der TV Neerstedt jedoch in Stade mit einer Herkulesaufgabe zu tun.

VfL Oldenburg III - HSG Hude/Falkenburg (Freitag 20.30 Uhr): Mit einer beeindruckenden Frühform hat Hude/Falkenburg eine ideale Basis für weitere Aufgaben gelegt. Jede Menge Applaus von den Rängen der Halle am Huder Bach waren der verdiente Lohn für den 28:22-Erfolg gegen den TV Oyten II.

Die Vorbereitung für das Gastspiel in Oldenburg lief indes nicht ganz optimal: Obwohl die Oberliga-Mannschaften verpflichtet sind, ihre Partien zu filmen, lud Oldenburgs Gegner Werder Bremen II kein Video hoch. Somit konnte sich HSG-Trainer Dean Schmidt kein Bild vom VfL III machen. „Das ist ein kleiner Nachteil für uns“, sagt Schmidt, von dem jetzt Improvisationsarbeit gefragt ist. Hude/Falkenburg hielt sich wiederum an die Vorgabe und stellte entsprechendes Material zur Verfügung, das von den Gastgeberinnen vermutlich gesichtet wurde. „Das soll uns nicht weiter stören“, revidiert der Coach der HSG-Frauen. Da man in der Vorbereitung gegen die zweite Mannschaft und gegen die A-Juniorinnen des VfL gespielt hat, wisse Schmidt, was sein Team erwartet: „Hohes Tempospiel und gute Kreisläuferinnen.“ Die HSG geht mit dem gleichen Kader in die Partie wie schon gegen Oyten.

VfL Stade - TV Neerstedt (Samstag, 16 Uhr): Im Duell mit dem spielstarken Gegner aus Stade geht Aufsteiger Neerstedt als klarer Außenseiter ins Rennen. Der Co-Trainer der Gäste, Michael Kolpack, geht damit d’accord: „Wir werden gerade in solchen Spielen lernen können.“

Die Staderinnen verfügen nämlich neben einem rasanten Tempospiel mit Leonie Klinkmann, Mona Hoffmann und Julia Wichern über gleich drei exzellente Torschützinnen. Das Trio hat den Beweis beim 45:33-Sieg in Schüttorf bereits geliefert. Daher muss Neerstedt die einfachen Fehler aus der vergangenen Partie gegen den Wilhelmshavener SSV (23:22) abstellen, wenn man gegen den Regionalliga-Absteiger nicht untergehen will. Nur wenn der TVN bissiger in die Zweikämpfe geht, das Kombinationsspiel der Gastgeberinnen unterbinden kann und bei Ballverlusten den Rückwärtsgang einlegt, ist in Stade etwas möglich. Auch im Angriff muss sich die Mannschaft von Trainer Maik Haverkamp deutlich mehr einfallen lassen, denn die robusten und eingespielten Handballerinnen des VfL Stade werden sich nur selten überraschen lassen.

Die angeschlagene Neerstedterin Nadja Albes befindet sich zwar auf dem Weg der Besserung, doch Coach Haverkamp will noch nicht allzu viel riskieren. Auch Nina Sempert steht in diesem Spiel aus privaten Gründen nicht zu Verfügung. Aufgrund eines recht breiten Kaders hat der TVN-Übungsleiter dennoch alle Positionen besetzt. „Wir werden alles dafür tun, wieder ein gutes Spiel abzuliefern“, so Haverkamp abschließend.

Niklas Grönitz
Volontär, 1. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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