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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Handball: Oberligisten mit durchwachsener Bilanz

28.05.2020

Hude /Neerstedt /Petersfehn Nach dem abrupten Ende der Handballsaison aufgrund der Corona-Pandemie war an gemeinsame Trainingseinheiten lange nicht zu denken. Betroffen waren auch die Oberliga-Frauen des TV Neerstedt, der HSG Hude/Falkenburg sowie der SG Friedrichsfehn/Petersfehn. Wie ihre Bilanz der Abbruch-Saison 2019/20 ausfällt, wie sie zuletzt die handballfreie Zeit verbracht haben und wie sie für die kommende Spielzeit aufgestellt sind, zeigt der folgende Überblick:

HSG Hude/Falkenburg (8. Platz/20:18 Punkte)

Die erste Spielzeit unter der Regie von Lars Osterloh als Trainer war von Licht und Schatten geprägt. Nach einem guten Start mit 8:2 Punkten folgten mehrere schlechte Phasen – hinzu kam die Auswärtsschwäche. Als diese im Februar ausgebremst schien, folgte wenig später der Saisonabbruch. „Da zeigte die Mannschaft gerade eine klar ansteigende Form“, so Osterloh.

Nachdem sich die Spielerinnen des Tabellenachten danach wochenlang individuell fit hielten, ist aktuell keine reguläre Aufnahme des Trainings mehr geplant. „Wir werden ein paar organisatorische Sachen besprechen und dann wohl erst im Juli wieder mit der richtigen Vorbereitung starten. Wenn sich die Spielerinnen trotzdem regelmäßig zum Training treffen wollen, ist das auch in Ordnung“, blickt der HSG-Coach voraus und ergänzt: „Die gesamte Planung ist natürlich davon abhängig, wann die neue Saison überhaupt wieder anfängt.“

Mit der aktuellen Kaderzusammenstellung zeigt sich der 43-Jährige schon recht zufrieden, zumal man noch ein bis zwei potenzielle Neuzugänge in der Hinterhand habe. Bislang haben sich Antonia Brinkmann (BV Garrel), Amelie Bredehorst (TuS BW Lohne) und Maike Klein (TV Cloppenburg) der HSG angeschlossen. Demgegenüber stehen die Abgänge von Ashley Butler, Jessica Galle, Tina Deeben, Frauke von Freeden und Kristin Schulze. Fragezeichen stehen hinter Maike Deeben und Lena Faske, die beide angekündigt haben, in Zukunft kürzer treten zu wollen. „Unser Potenzial ist schwer einzuschätzen“, sagt Osterloh. „Aber ich denke, dass wir die Abgänge adäquat kompensieren können und wieder eine gute Oberligamannschaft haben.“

Ein großes Augenmerk richtet der Trainer auch auf die Ausbildung der jungen Spielerinnen. „Wir haben es uns generell auf die Fahnen geschrieben, den eigenen Nachwuchs zu generieren“, sagt Osterloh. Er wird ab sofort noch stärker von Keno Fokken unterstützt, der als Co-Trainer auf Birgit Deeben folgt.

Frauen-Oberliga

31 Mannschaften und somit drei mehr als bisher haben für die Saison 2020/21 für die Handball-Oberliga der Frauen gemeldet. „Wie wir die Ligen einteilen, entscheiden wir, wenn wir die Info haben, wann wir wieder zum regulären Spielbetrieb in die Hallen dürfen“, sagt Jens Schoof, Vizepräsident Spieltechnik des Handball-Verbandes Niedersachsen.

In der vergangenen Saison waren es 28 Teams, aufgeteilt in die Staffeln Niedersachsen und Nordsee. Als Meister der Oberliga Nordsee schaffte der BV Garrel den Aufstieg in die 3. Liga. Nicht mehr gemeldet hat die Drittvertretung des VfL Oldenburg, die künftig in der Landesliga spielt.

SG Friedrichsfehn/Petersfehn (9. Platz/20:18)

Das bisherige Handball-Jahr 2020 kommt rückblickend bei SG-Trainerin Alexandra Hansel in der Bewertung nicht gut weg. „Das war eine ganz unrunde Saison, in der es für uns nie wirklich glatt gelaufen ist“, fasst Hansel zusammen. Von Platz neun wollten sich die Ammerländerinnen im letzten Saisondrittel mit den vielen noch ausstehenden Heimspielen in der Tabelle nach oben arbeiten. Daraus wurde aber nichts. „Jetzt ist die Saison halt vorbei, aber es fühlt sich merkwürdig an. Ich tue mich immer noch schwer damit, alle Menschen nur noch mit Masken zu sehen“, gibt Hansel zu: „Von einem Tag auf den anderen war alles vorbei – Training, die Saison und auch das Zusammensein mit der Mannschaft. Wir haben uns seit Mitte März nicht mehr alle gesehen.“

Sie rechnet auch nicht damit, dass ihre Handballerinnen vor Oktober in einen normalen Trainingsbetrieb in die Hallen zurückkehren werden. Solange würden sich die Spielerinnen individuell fit halten.

Was die Kaderplanung für die kommende Spielzeit angeht, wird es bei den Ammerländerinnen einige Veränderungen geben. „Bei uns ist ordentlich Bewegung drin, auch wenn wir noch das eine oder andere Gespräch führen müssen“, sagt Hansel. Unter anderem hören die Routiniers Wencke Martens und Ilka Zwick auf, Lea Sophie Wichmann wird sich dem VfL Oldenburg III anschließen. Auch Ricarda und Raffaela Rückert werden nicht mehr das Trikot der SG in der Oberliga tragen. Dem gegenüber stehen mit Lotta Hoppe, Katrin Przytulski, Lotta Genz und Agnieszka Blacha bereits vier Zugänge.

TV Neerstedt (14. Platz/2:38)

Beim TV Neerstedt herrscht auch in Corona-Zeiten eine gewisse Aufbruchstimmung. Dabei stand die Mannschaft eigentlich schon mit anderthalb Beinen in der Landesliga, nachdem man von 20 Spielen kein einziges gewonnen hatte. Nur der Saisonabbruch mit der Wertung ohne Absteiger sorgte dafür, dass sich das Team auf ein weiteres Jahr in der Oberliga freuen darf.

„Es gibt natürlich einige Skeptiker im Umfeld, die uns für verrückt halten, dass wir uns das noch einmal antun“, schmunzelt Trainerin Cordula Schröder-Brockshus, die das Team von Maik Haverkamp und Michael Kolpack übernommen hat. Die Mannschaft stehe jedoch voll hinter der Entscheidung. „Wir haben darüber gesprochen und wollen es wieder probieren. Alle sind motiviert und wollen beweisen, dass sie es besser machen können als zuletzt gezeigt“, sagt Schröder-Brockshus.

Aktuell werde die wöchentliche Trainingseinheit auf dem Sportplatz dafür genutzt, „dass sich die Spielerinnen sehen und Lust auf nächste Saison bekommen“, erklärt die TVN-Trainerin. Vielmehr wäre unter den gegebenen Kontaktbeschränkungen auch in der Halle nicht möglich – zumal diese von der Gemeinde noch nicht wieder freigegeben ist.

Keine Sorge bereitet der 27-Jährigen ein Blick auf ihren Kader. „Da sind wir durchaus breit aufgestellt und werden besonders im Rückraum mehr Auswahl haben“, gibt sich die Trainerin optimistisch. Der Verlust von Agnieszka Blacha und Ria Schnitger (hört wegen eines berufsbegleitenden Studiums auf) soll durch Neuzugang Jette Weiland sowie die aufrückenden A-Jugendlichen Leonie Voigt, Anna Rippe, Alina Windhorst und Antonia Kallifidas aufgefangen werden. Den jungen Talenten traut Schröder-Brockshus einiges zu. „Die eine oder andere Spielerin kam ja sogar schon mal in der Oberliga zum Einsatz. Da haben sie gezeigt, dass sie das Zeug dazu haben. Sie werden uns auf jeden Fall helfen.“

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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