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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Derbysieg fällt am Ende zu deutlich aus

25.03.2019

Hude Der Familientag bei der HSG Hude/Falkenburg ist schon eine jahrelange Tradition. Am Sonntag war es wieder einmal so weit: Zahlreiche Zuschauer fanden den Weg in die Halle am Huder Bach und ließen es sich nicht nehmen, zum Ende der Veranstaltung „ihre“ Oberliga-Handballerinnen im Kreisduell gegen den TV Neerstedt zu unterstützen. Beim 28:22 (14:14)-Heimsieg kam der Favorit dank einer Leistungssteigerung nach der Pause mit einem blauen Auge davon.

„Es war ein gutes Derby, das wir 50 Minuten lang offen gestalten konnten. Am Ende sind es Kleinigkeiten, die solch ein Spiel entscheiden“, sagte Neerstedts Trainer Maik Haverkamp. Er attestierte seinem Team eine ordentliche Leistung, was besonders an der erfrischenden ersten Hälfte lag. Neerstedt war zu Beginn die bessere Mannschaft und hatte in der Anfangsphase auch meistens knapp die Nase vorn. „Wir hätten eigentlich noch drei oder vier Tore mehr erzielen müssen. Dann wären wir mit einer Führung in die Pause gegangen“, erklärte Haverkamp.

Die HSG Hude/Falkenburg, die einem 0:3 (6.), 8:10 (18.) und 12:14 (28.) hinterherlaufen musste, freute sich nach einer halben Stunde stattdessen über ein schmeichelhaftes 14:14. Vermutlich hemmte auch der kleine Schreckmoment bei einer unglücklichen Situation von Laura Meyer den Elan. „Sie hat sich am Daumen verletzt – wir hoffen natürlich, dass es nichts Schlimmeres ist“, sagte HSG-Coach Dean Schmidt.

Dass die Gastgeberinnen doch noch den Weg in die Siegerspur fanden, war zum einen der schwindenden Kraft beim Gegner geschuldet. Auf der anderen Seite waren es die Leistungsträgerinnen wie Mareike Zetzmann und Ashley Butler sowie die junge Sarah Seidel, die der Partie in der Endphase ihren Stempel aufdrückten. Zetzmann sorgte beim Stand von 24:21 (53.) mit einem Doppelschlag zum 26:21 (56.) für die Vorentscheidung. Butler war bei den sich nun häufenden Tempogegenstößen brandgefährlich. Beim 21:19 (49.) wurde sie von der starken Torhüterin Fenja Schwark mustergültig mit einem weiten Pass in Szene gesetzt und ließ sich diese Chance nicht nehmen.

Kirsten Kurok war beim TV Neerstedt mit sieben Torerfolgen die beste Werferin. Bei der HSG trugen sich Zetzmann und Sarah Seidel ebenfalls sieben Mal in die Torschützenliste ein.

„Wir haben es unnötig spannend gemacht, weil wir viele Chancen vergeben haben. Es hätte auch etwas entspannter ablaufen können. Unterm Strich war es aber eine souveräne Leistung“, gab Schmidt zu Protokoll. Neerstedt hielt ebenfalls gut dagegen und wurde in den Schlussminuten etwas unter Wert geschlagen. Dessen war sich auch Haverkamp sicher: „Die Niederlage ist zu hoch ausgefallen.“

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