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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

HSG fertigt Spitzentruppe ab

04.10.2019

Hude Handball-Spektakel am Huder Bach: Fünf Tage nach dem Skandalspiel bei Jahn Hollenstedt (30:32) spielte sich die HSG Hude/Falkenburg am Donnerstag den Frust von der Seele. Das Team von Trainer Lars Osterloh feierte im Topspiel der Frauen-Oberliga gegen den VfL Stade einen überlegenen und in dieser Höhe niemals für möglich gehaltenen 38:22 (17:12)-Kantersieg. Die HSG entzauberte den Spitzenreiter, der seine erste Saisonniederlage hinnehmen und die Tabellenführung an den MTV Tostedt (8:0 Punkte) abgeben musste.

„Ich kann das noch gar nicht richtig fassen. Das war eine bärenstarke Leistung – ein großes Kompliment an die ganze Mannschaft“, rang der bis über beide Ohren strahlende Coach Osterloh nach dem tollen Coup nach passenden Worten. Dabei blickte der Trainer immer wieder verblüfft auf die Anzeigetafel, die ihm klarmachte, was seine Schützlinge zustande gebracht hatten: einen Triumph mit 16 Toren Vorsprung. In der Tabelle verbesserte sich Hude/Falkenburg mit 6:2 Punkten auf den vierten Rang und ist mittendrin im Konzert im der Großen.

In der mit rund 100 Zuschauern gut besuchten Mehrzweckhalle am Huder Bach entwickelte sich von Beginn an ein rassiges Duell, in dem die Gastgeberinnen früh auf Betriebstemperatur waren. Mareike Zetzmann fackelte nicht lange und sorgte mit ihrem zweiten Treffer zum 4:1 (7. Minute) für eine schnelle Drei-Tore-Führung. Stade brauchte eine gewisse Anlaufzeit, fand dann auch gelegentlich die Lücke, um mit einer kleinen Serie zum 5:5 (11.) auszugleichen.

Mit Zetzmanns drittem Streich zum 6:5 (12.) begann schließlich die HSG-Show: Lena Faske, Lisa Maus und Ashley Butler bauten den Vorsprung auf 9:5 (16.) aus. Stade erholte sich von diesen „Wirkungstreffern“ nicht mehr und musste obendrein Mitte der ersten Hälfte die Verletzung von Leistungsträgerin Lara Witt wegstecken. Hude spielte sich dagegen in einen Rausch, machte kaum Fehler Fehler und eilte auf 17:8 (25.) davon. Etwas überraschend nahm Osterloh zu diesem Zeitpunkt eine Auszeit, die eher den Gästen in die Karten spielte: Stade machte vor der Pause vier Treffer in Folge und verkürzte auf 12:17. „Das Timeout war taktisch bedingt, ich wollte dem Team eine kurze Pause einräumen.“

Der zweite Durchgang war ein reines Schaulaufen: Stade resignierte und lief immer wieder erfolglos gegen die sattelfeste Huder Deckung an. Auf der anderen Seite brillierten in der Offensive unter anderem Zetzmann (insgesamt 13 Tore) und Hillmer (7), die aus der Distanz viele Bälle aufs Tor feuerten. Doch nicht nur die beiden besten Werferinnen, sondern das gesamte Team verdiente sich die Bestnote. „Ich freue mich riesig über diesen Sieg. Man muss wirklich alle Spielerinnen loben. Das Tempo haben wir optimal dosiert und hatten mit Katharina Woltjen zudem einen starken Rückhalt im Tor“, bilanzierte Osterloh.

Die Partie gegen Hollenstedt, die vom Fehlverhalten einiger Hollenstedter Fans überschattet wurde, sei unterdessen abgehakt: „Das spielt seit dem Training am Dienstag in unseren Köpfen keine Rolle mehr“, sagte Osterloh nach der passenden Antwort seiner Spielerinnen.

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