• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

HSG-Frauen entführen aus Stade beide Punkte

10.12.2018

Hude Als Linksaußenspielerin Malin Blankemeyer mit ihrem einzigen Treffer den Ball in der vorletzten Minute zum 27:25 ins Netz wuchtete, war die faustdicke Überraschung wenig später perfekt: Die als Außenseiter zum Titelanwärter VfL Stade gereiste HSG Hude/Falkenburg feierte einen 27:26 (11:13)-Sieg in der Handball-Oberliga der Frauen und hat sich mit 18:8 Zählern wieder an die Spitzengruppe herangetastet. Stade musste nach seinem 20:4-Punkte-Traumstart die dritte Niederlage hinnehmen.

„Das war verdient, wir waren die bessere Mannschaft und haben es auch taktisch sehr gut umgesetzt“, jubelte Hudes Trainer Dean Schmidt – vor allem über eine ganz wesentliche Erkenntnis: Seine Auswahl kann sich auch auswärts gegen die vor ihnen platzierten Kontrahenten behaupten und muss sich vor keinem Gegner verstecken. „Uns kam es sehr entgegen, dass Jessica Galle die ganze Spieldauer über kurz gedeckt wurde, so konnten unsere anderen Spielerinnen immer wieder in Szene gebracht werden“, analysierte Schmidt.

Schon der Beginn verlief aus Sicht der Gäste äußerst zufriedenstellend. Mareike Zetzmann sorgte mit einem Doppelschlag für das 2:0 (2.). Auch das 3:0 hatte sie in der Hand, doch sie vergab einen Siebenmeter (5.). Stade war dann ebenfalls schnell auf Betriebstemperatur, so dass sich ein munteres Handballspiel entwickelte. Mona Hoffmann traf drei Minuten vor der Halbzeit zum 12:9 für den VfL und zwang Dean Schmidt zu einer Auszeit. Der HSG-Coach fand offenbar die richtigen Worte und konnte mit dem 11:13-Rückstand nach einer halben Stunde gut leben.

In dem rassigen Duell zündete die HSG nach Wiederbeginn den Turbo: Stade lag nach einem verwandelten Siebenmeter von Mona Hoffmann mit 20:17 vorn (39.). Plötzlich wuchsen den Huderinnen jedoch Flügel, und sie berannten das Stader Gehäuse. Maike Deeben eröffnete mit dem 18:20 (40.) eine Serie mit vier Treffern in Folge für die Schmidt-Sieben, die durch Sarah Seidel kurz danach mit 21:20 (43.) in Front ging. Damit nicht genug: In der stärksten Huder Phase der Partie erhöhte Galle auf 25:22 (51.). Dabei fiel es fast nicht ins Gewicht, dass sich HSG-Torhüterin Fenja Schwark verletzte und fast nur noch im Stand weitermachen konnte. „Fenja ist unglücklich aufgekommen. Wir haben die letzten 20 Minuten im Grunde ohne Torhüterin gespielt“, so Schmidt. Im VfL-Tor stand phasenweise die ehemalige Huderin Katharina Woltjen, die sich durch einige Paraden auszeichnen konnte.

Das Ende des Spiels war an Spannung nicht zu überbieten, denn Stade glich noch einmal zum 25:25 (54.) aus – alles war wieder offen. Mareike Zetzmann war es schließlich, die mit dem 26:25 (57.) endgültig die Weichen auf Sieg stellte. Blankemeyers Tor zum 27:25 war die Vorentscheidung, Julia Wicherns Anschlusstreffer brachte die HSG nicht mehr ins Wanken.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.