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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Woltjen zurück im Huder Tor

11.01.2019

Hude Wenn Katharina Woltjen an den 8. Dezember 2018 zurückdenkt, dann erinnert sie sich an ein „ganz schlimmes“ Handballspiel. In der Oberliga Nordsee spielte die Torhüterin mit dem VfL Stade gegen ihren Ex-Club HSG Hude/Falkenburg. Woltjen und die Staderinnen verloren mit 25:26, und die 31-Jährige war „einfach nur froh, dass es vorbei war“. Es war das erste Mal überhaupt in ihrer Handballkarriere, dass „Kaddah“ – so der allerortens gängige Rufname der Sportlerin – gegen eine ihrer ehemaligen Mannschaften antreten musste.

Genau das wird ihr in diesem Jahr aber erneut passieren: Denn in der Rückrunde steht Woltjen wieder bei der HSG Hude/Falkenburg im Kasten. „Der Zeitaufwand ist mir zu groß geworden“, begründet sie ihre Rückkehr zum aktuellen Tabellenvierten. Die HSG hatte sie vor anderthalb Jahren verlassen und sich zur Saison 2017/18 dem gerade in die 3. Liga aufgestiegenen VfL Stade angeschlossen. „Ich hatte eine schöne Zeit dort“, sagt Woltjen, die in Vechta ein Studium für soziale Arbeit absolviert und sich nebenbei noch ehrenamtlich in einer evangelischen Kirchengemeinde in ihrer Heimatstadt Delmenhorst engagiert. Die Fahrerei nach Stade – zweimal pro Woche zum Training, dazu die Punktspiele – wurde nun zu viel.

Ihren Wunsch, mitten in der Saison zurück zur HSG Hude/Falkenburg zu wechseln, hätten die Verantwortlichen in Stade sehr verständnisvoll aufgenommen. „Dafür bin ich ihnen auch sehr dankbar. In der Winterpause macht man so etwas ja eigentlich nicht, trotzdem hat mich Stade liebevoll verabschiedet“, berichtet die Torhüterin.

Aktuell liegt ihr Spielerpass zwar noch beim VfL, aber Woltjen ist zuversichtlich, dass sie zum Rückrundenauftakt am 27. Januar im Heimspiel gegen VfL Oldenburg III auflaufen darf. Ob als Nummer eins oder zwei, das spiele für sie dabei keine Rolle. „Ich freue mich schon auf Fenja Schwark als Partnerin. Sie hat eine tolle erste Saisonhälfte gespielt“, lobt Woltjen die junge Mitspielerin, die seit dieser Saison erst bei der HSG Hude/Falkenburg zwischen den Pfosten steht.

Damit dürfte das Team von Trainer Dean Schmidt keine Sorgen mehr auf der Torhüterposition bekommen, selbst wenn Karen Tapkenhinrichs nach einer erneuten Knieoperation keine Handballspiele mehr unter dem Hallendach machen sollte. Sie setzt ihre Schwerpunkte vorerst als Torwarttrainerin. „Wir sind sehr froh, dass wir so ein tolles Gespann haben. Kaddah ist eine absolute Verstärkung und bringt sowohl sportlich als auch menschlich große Qualitäten mit, dazu viel Erfahrung“, freut sich Schmidt. Daneben verfügt die HSG mit Tabea Westermann, die in der zweiten Mannschaft weiter behutsam aufgebaut werden soll, sowie der B-Jugendlichen Hanna Hinrichs über zwei weitere ambitionierte Keeperinnen, die bereits in den Startlöchern stehen.

Viel Zeit, um sich bei ihrem „alten neuen“ Verein einzugewöhnen, wird Woltjen sicherlich nicht benötigen. Denn so richtig weg war sie eigentlich nie, schaute bei vielen Heimspielen zu und „war immer ein Teil der Mannschaft“, wie Trainer Schmidt bestätigt. „Bei der HSG bin ich unter Freunden, die als gemeinsamen Nenner Handball haben“, sagt die Torhüterin. Sie freut sich nun auf eine hoffentlich erfolgreiche Rückrunde – die übrigens am 5. Mai gegen Stade endet. „Ich habe denen schon gesagt, dass ich sie dann zu Freibier einlade“, schmunzelt Woltjen.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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