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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Die „Vision“ von einer Boule-Halle

05.10.2018

Hude Zwar ist Boule theoretisch auf jedem Untergrund spielbar, aber eine festinstallierte Anlage ist dann doch besser, möchten sich Fans dieser Sportart regelmäßig treffen. Und weil diese Fangemeinde auch in Hude stetig größer wird, hat sich der Vorsitzende der Klosterbouler, Folkert Hoffmann, etwas überlegt. Er verschickte eine Einladung an die Huder Ratsmitglieder, um bei einer Partie Pétanque, wie die Sportart auch genannt wird, die Notwendigkeit einer Sanierung bzw. Neukonzeption des „Boulodroms“ am Vielstedter Kirchweg deutlich zu machen. Fünf Ratsherren und Ratsfrauen folgten der Einladung: Friedrich Schnabel (CDU), Marlies Pape (FDP), Gabriele Klostermann und Jutta Schröder (SPD) sowie Ursula Budde von den Freien Wählern.

Mehr als 50 Mitglieder

Derzeit gibt es sechs Spielfelder für die mehr als 50 Mitglieder – jeweils zwölf mal drei Meter groß. Auch diese wurden auf Hoffmanns Initiative im Jahr 2005 gebaut. Daneben steht das von den Mitgliedern sogenannte „Wohnzimmer“ – eine kleine Holzhütte, in der Stühle und Geschirr lagern und sich Mitglieder nach einem Spiel unterm Dach zusammensetzen können.

Marlies Pape gab im Gespräch die direkte Überleitung zu Hoffmanns Anliegen: „Spielen Sie hier auch im Winter?“, fragte die stellvertretende Bürgermeisterin ein wenig ungläubig. „Durchaus. Überdacht wäre es natürlich um einiges angenehmer“, wagte sich Hoffmann vor und kam dann zu seiner eigentlichen „Vision“, wie er es nannte: „Am allertollsten wäre eine Boule-Halle, so wie in Frankreich.“ Der Verein brauche inzwischen dringend mehr als die bisher zur Verfügung stehenden sechs Plätze, außerdem gäbe es dringend Änderungsbedarf der Toiletten-Situation. „Derzeit nutzen wir die WCs des Tennisvereins und zahlen dafür jährlich einen Obolus. Eine Dauerlösung ist das aber wahrlich nicht“, äußerte sich der Vorsitzende.

Er hatte sich im Vorhinein ausführlich über Möglichkeiten einer Halle informiert, die in seiner Wunschvorstellung zwölf Plätze enthalten würde sowie einen Aufenthaltsraum, sanitäre Anlagen und genügend Fläche für Parkplätze. Insgesamt würde diese Version rund 4000 Quadratmeter in Anspruch nehmen. „In ganz Norddeutschland gibt es keine vergleichbare Anlage“, verlieh Hoffmann seinem Anliegen Nachdruck. Er sei überzeugt vom Erfolg.

Auch eine kleine Lösung

„Es gäbe aber selbstverständlich auch eine kleine Lösung“, machte Hoffmann klar. Die enthielte dann auf etwa 1500 Quadratmetern eine neue Bouleanlage mit zwölf Plätzen und einem Vereinsheim samt Toilette – entweder am selben Standort wie bisher oder aber auf der gegenüberliegenden Seite des Vielstedter Kirchwegs. „Wir könnten einen Teil der Kosten selbst tragen und würden auch mithelfen“, so Hoffmann. Er gab zu bedenken, dass in jedem Fall mit den Vorstandsmitgliedern des Tennisvereins gesprochen werden müsse: „Die Verträge müssten verändert werden, derzeit haben wir nur einen Untervertrag.“ Hoffmann und seinen Vereinskollegen gehe es vor allem um mehr Selbstständigkeit.

Die Ratsmitglieder waren sich einig, dass der Standort der jetzigen Boule-Anlage passend ist. „Hier wird sie auch gut von der Öffentlichkeit wahrgenommen“, war beispielsweise Schnabel überzeugt. Das ist auch laut Hoffmann ein wichtiger Punkt. „Zwar spielen auch viele ältere Menschen Boule, aber es ist jede Altersklasse vertreten. Unsere jüngste Spielerin ist 26 Jahre alt.“ Die Zahlen der Mitglieder werden seiner Ansicht nach in den kommenden Jahren tendenziell ansteigen, gerade deshalb sei eine neue Anlage wichtig.

Konzept erarbeiten

Die Ratsmitglieder verließen nach einer Runde Boule ein wenig durchgefroren den Platz. „Also in einer Halle würde es mir mehr Spaß machen“, sagte im Anschluss Jutta Schröder. Hoffmann solle ein genaues Konzept für beide Vorschläge erarbeiten, dann werde demnächst in den Fraktionen eingehender beraten, war die einhellige Meinung.

Imke Harms Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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