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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Hude II siegt in Achterbahnspiel

11.02.2019

Hude Mit einem schwer erkämpften 9:7-Sieg gegen den MTV Jever II hat der TV Hude II am Sonntag in die Erfolgsspur zurückgefunden und sich dadurch auf den achten Tabellenplatz in der Tischtennis-Verbandsliga verbessert. Hudes erste Auswahl ließ sich danach ebenfalls nicht lumpen und wurde gegen den gleichen Gegner ihrer Favoritenrolle beim 9:1 gerecht.

TV Hude II - MTV Jever II 9:7. Die berühmten zwei Fliegen mit einer Klappe schlugen die Huder gegen die sehr junge Mannschaft aus Jever. Zwei Punkte für den Klassenerhalt und das Verlassen der Abstiegszone sorgten nach der Achterbahnfahrt gegen die Friesen für strahlende Mienen im Kader. In der Tabelle überholte der TVH (8:14 Punkte) die Gäste aus dem Friesland (8:18), die in der Hohelucht-Halle ebenfalls alles in die Waagschale warfen. Die Huder revanchierten sich gleichzeitig mit viel Leidenschaft für das 3:9 im Hinspiel.

„Wir haben das Vier-Punkte-Spiel glücklich für uns entschieden – das war sehr wichtig. Ein Unentschieden hätte uns nicht weitergeholfen“, sagte Hudes Topspieler Finn Oestmann. „Anfangs sah es nicht nach einem Sieg aus, sondern nach einer klaren Niederlage“, fügte er hinzu.

Schwacher Start

Genau so war es: Zu Beginn rutschte die Stimmung erst einmal in den Keller, denn alle drei Doppel verbuchte Jever für sich. Zu ungewohnter Frühschoppenzeit dauerte es ein wenig, bis die Gastgeber wach wurden. Die Huder verloren aber nicht die Nerven und wussten sich zu wehren. Zunächst war es Finn Oestmann, der seinen Kontrahenten Mathis Kohne zermürbte, bevor der blendend aufgelegte Marco Stüber gegen Rastsislaw Zhadzko nachlegte und den 2:3-Anschluss herstellte. Als dann auch noch Klaus Krabbe den frischgebackenen Schüler-A-Vizelandesmeister Bennet Robben in die Knie gezwungen hatte, waren die Karten endgültig neu gemischt. Dietmar Scherfs 3:1 gegen das einst beim Hundsmühler TV spielende Toptalent Justus Lechtenbörger brachte die erstmalige Führung für den Turnverein.

Die Zuschauer kamen auch weiterhin voll auf ihre Kosten und sahen eine Huder Mannschaft, die sich Schritt für Schritt absetzen konnte. Beim Stand von 7:4 ließ Klaus Krabbe Lechtenbörger beim 3:1 keine Chance. Damit lag Hude bereits mit 8:4 vorn. Der letzte Schritt über die Ziellinie wollte jedoch nicht gelingen, denn die nächsten drei Einzel wurden abgegeben.

Starke Aufholjagd

Es musste das Schlussdoppel her, um den Triumph perfekt zu machen. Oestmann und Stüber erwischten gegen Kohne/Lechtenbörger einen Fehlstart und verloren die ersten beiden Sätze mit 12:14 und 9:11. Mit deutlich mehr Mut und dem größeren Angriffswillen schafften sie aber noch die Wende – 11:9, 11:8 und 11:7. In Satz fünf übernahmen zunächst die Jeveraner das Zepter und legten ein 4:1 vor. Die nächsten sieben Ballwechsel fuhr jedoch das TVH-Gespann ein und stellte somit endgültig die Weichen auf Sieg. Ihren zweiten Matchball nutzten Oestmann und Stüber und erlösten die mitfiebernden Teamkollegen und den eigenen Anhang.

„Von 0:3 auf 8:4 und dann 9:7 – was für ein Achterbahnspiel“, fasste Oestmann den vier Stunden langen Tischtenniskrimi zusammen.

TV Hude - MTV Jever II 9:1. Wesentlich entspannter als erwartet entpuppte sich der Sonntagnachmittag für die erste Huder Garnitur. Felix Lingenau und Co. lösten die Aufgabe gegen die vorher von Hude II offenbar müde gespielte MTV-Truppe im Schongang. Zu allem Überfluss konnte Jevers Weißrusse Zhadzko nicht mehr mitmischen, da er ansonsten seinen Flieger in Richtung Heimat verpasst hätte. Die Gäste spielten also nur zu fünft und waren ohne ihre Nummer eins kein ebenbürtiger Gegner.

Über das 3:0 nach den Doppeln war der Tabellenzweite, der hinter Spitzenreiter Oldenburger TB weiterhin die Relegation zur Oberliga im Visier hat, anschließend auch in den Einzeln jederzeit Herr der Lage. Lediglich Hudes Neuzugang Gerrit Meyer unterlief bei seinem Debüt gegen Bennett Robben ein knapper Ausrutscher – dieser ließ sich aufgrund des Kantersieges locker verschmerzen.

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