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Feuer am Faschings-Festzelt
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Aktualisiert vor 8 Minuten.

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Feuer am Faschings-Festzelt

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Hude mit fast perfekter Ausbeute

09.12.2019

Hude Die beiden Tischtennisteams des TV Hude können mit ihrer Ausbeute in der Verbandsliga am Wochenende zufrieden sein. Aus den vier Spielen holten sie mit drei Siegen und einem Remis fast das Maximum heraus. Als Herbstmeister kann sich die erste Mannschaft des TVH feiern lassen, wenngleich ausgerechnet sie im Topspiel gegen den TSV Lunestedt II nicht über ein 8:8 hinaus kam. Dafür überraschte die Huder Reserve und zwang den zuvor noch ungeschlagenen Tabellenzweiten in die Knie.

ESV Lüneburg - TV Hude II 7:9. Den Auftakt des Huder Siegesrauschs gab es beim Tabellenvorletzten, der sich mit großer Einsatzfreude gegen die Niederlage stemmte. Der Turnverein hatte derweil seine beste Formation an Bord, darunter Edeljoker Christopher Imig. Die Gäste fanden nicht auf Anhieb ihren Rhythmus und lagen mit 1:4 hinten. Finn Oestmann hatte in einem sehenswerten Einzel gegen Florian Rathmann mit 12:14 in der Verlängerung des fünftes Abschnitts das Nachsehen. Dafür stachen aber das zweite und dritte Paarkreuz und räumten hier alles ab – 5:4 für Hude. Beflügelt von seinen Mitspielern legte Uwe Schmitt mit einem furiosen 3:2 gegen Rathmann nach. Dietmar Scherf und der wieder einmal zuverlässige Sören Dreier stellten das 8:6 für den TVH her. Imig verlor dann mit 9:11 im fünften Satz gegen Bernd Könnecke, es ging folglich ins Schlussdoppel. Auch diese Partie war nichts für schwache Nerven: Oestmann und Marco Stüber lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Duell mit Florian Rathmann und Lars Elvers. Lüneburgs Duo war schon mit 2:0 in Front, ehe sich Oestmann und Stüber mit einer Aufholjagd und drei Satzgewinnen in Folge zurückmeldeten.

ESV Lüneburg - TV Hude 3:9. Auch ohne seinen irischen Spitzenspieler Ryan Farrell spazierte der Favorit zu einem souveränen Auswärtserfolg. Der Aufstiegsanwärter ließ sich zu keiner Zeit aus der Bahn werfen. Herausragend waren die Siege von Felix Lingenau und Florian Henke gegen Lüneburgs Nummer eins Florian Rathmann. Der Abwehrspezialist der Gastgeber ist immerhin einer der besten Akteure der Liga.

„Dadurch, dass Lüneburg das erste Spiel verloren hatte, war bei denen vielleicht ein bisschen die Luft raus“, meinte Lingenau. „In den engen Situationen konnten wir uns immer durchsetzen – möglicherweise auch, weil sie vorher ein wichtiges Spiel verloren haben.“ Da den Gästen neben Farrell unter anderem auch Marc Engels nicht zur Verfügung stand, begab sich mit Finn Oestmann, Christopher Imig und Marco Stüber ein Trio aus der zweiten Mannschaft direkt im Anschluss noch einmal gegen Lüneburg an die Tische. Kurios: Imig musste im unteren Paarkreuz zwei Mal gegen Lasse Hinrichs antreten. Mit Hude II behielt er gegen Lüneburgs Nummer fünf in vier Sätzen die Oberhand. Im zweiten Duell revanchierte sich Hinrichs glatt in drei Sätzen.

TV Hude II - TSV Lunestedt II 9:6. Die kaum für möglich gehaltene Überraschung war für Hude II nach drei Stunden perfekt. Allerdings fehlte aufseiten der Gäste mit Anton Depperschmidt (Nummer zwei) ein ganz wichtiger Leistungsträger, der aktuell eine 7:1-Einzelbilanz aufweist. Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr und sicherten sich alle drei Eingangsdoppel. Damit nicht genug: Alex Hilfer erhöhte zum Abschluss der ersten Einzelrunde dank eines 3:0 gegen Luca Strauß auf 7:2. Lunestedt steigerte sich danach und wollte sich nicht so leicht abspeisen lassen. Als Hude nur noch mit 7:6 führte, begann kurzzeitig das Zittern. Dieses war unbegründet, da Hilfer und Cedric Meißner im unteren Paarkreuz den Sack zumachten. Der TVH krönte seine tolle Hinserie, fügte Lunestedt die erste Saisonpleite zu und ist mit 12:6 Punkten Tabellendritter. Zudem leistete man wertvolle Schützenhilfe für die erste Mannschaft.

TV Hude - TSV Lunestedt II 8:8. Leicht zwiegespalten bewertete Felix Lingenau das Ergebnis seiner Mannschaft, die damit zumindest als Tabellenführer den Drei-Punkte-Vorsprung auf Lunestedt behauptete. „Insgesamt ist der Tag ja immer noch gut für uns verlaufen, weil unsere Zweite wieder super Vorarbeit geleistet hat und wir auch mit dem Unentschieden vorne geblieben sind. Allerdings war es schon unser Anspruch, auch selbst zu gewinnen. Unter dem Strich war es ein verlorener Punkt“, so Lingenau.

Mit einer 4:1-Führung legten die Huder vielversprechend los, wobei sich das Mitwirken von Ryan Farrell gleich positiv bemerkbar machte. Im weiteren Verlauf konnte dann aber nur noch der im unteren Paarkreuz aufgebotene Sören Dreier mit zwei gewonnenen Einzeln für Glanzlichter sorgen. Da auch Florian Henke und Lingenau in der zweiten Runde punkteten, ging Hude mit einer 8:7-Führung ins Schlussdoppel. Zu diesem Zeitpunkt hätte das Spiel auch schon gewonnen sein können, doch ließ Uwe Schmitt im Duell der „Fünfer“ vier Matchbälle ungenutzt und unterlag mit 10:12 im fünften Satz. Henke/Meyer verloren abschließend mit 1:3.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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