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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Hundsmühlen ist Bezirksmeister

09.05.2018

Hude Die höchste Jugendliga im Tischtennis erhält wieder Gesellschaft aus dem Landkreis Oldenburg: Der Hundsmühler TV hat sich am vergangenen Wochenende als neuer Bezirksmannschaftsmeister für die Jungen-Niedersachsenliga qualifiziert. In Hude wurde der starke HTV-Nachwuchs bei den sogenannten Bezirksliga-Play-Offs seiner Favoritenrolle gerecht und feierte einen 8:3-Endspielsieg gegen den gastgebenden TV Hude.

Bei dem Turnier mit den vier Bezirksliga-Meistern aus dem Bereich Weser-Ems mussten sich die Huder, die mit Oberligaspieler Finn Oestmann edel verstärkt wurden, im Semifinale ziemlich strecken, um gegen die TSG Westerstede mit 8:6 die Oberhand zu behalten. Beim Stand von 7:6 behielt Tom Piper kühlen Kopf und schlug im letzten Einzel David Wellstein in drei Sätzen. Das Hundsmühler Quartett machte es dagegen weniger dramatisch und zog mit einem 8:0-Schützenfest gegen den TSV Riemsloh ins Endspiel ein.

Im Duell zwischen den beiden Landkreisclubs erwischte der Hundsmühler TV die Hausherren komplett auf dem falschen Fuß und fuhr einen deutlichen Triumph ein. Hude kam bei der 3:8-Pleite auf lediglich 13 Satzgewinne. Die drei Gegenpunkte holten Finn Oestmann (2) und Tom Piper. Das starke Hundsmühler Kollektiv spielte seine Vorteile schon in den Doppeln aus und marschierte dem ersten Platz und der angepeilten Rückkehr in die Niedersachsenliga zielstrebig entgegen. Nach dem 2:0 ließ sich das dominierende HTV-Quartett mit René Clauß, Arkadius Rüsing, Ngoc-Son und Melvin Twele die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. In den Doppeln kam außerdem Alexander Schwedes zum Einsatz.

„Wir freuen uns über den tollen Erfolg und werden den Aufstieg auch wahrnehmen“, sagte HTV-Betreuer Marian Jobmann. Altersbedingt wird zur kommenden Saison Keno Thurau nicht mehr zum Team dazugehören. „Dafür bekommen wir aber mit Joris Kasten vom Oldenburger TB eine Verstärkung. Somit haben wir einen ausgeglichenen Sechser-Kader um René Clauß, der als Nummer eins heraussticht“, erklärt Jobmann.

Eine erste Standortbestimmung des frischgebackenen Niedersachsenligisten steht für den 1. Juni mit dem Testspiel gegen die TSG Westerstede auf dem Programm.

Beim TV Hude hielt sich der Frust nach dem verpassten Aufstieg in Grenzen. „Natürlich bleibt ein kleiner Wermutstropfen, aber insgesamt muss man die Gesamtleistung unserer Jungs in dieser Saison als sehr positiv bewerten“, sagte TVH-Coach Felix Lingenau. Bis auf Spitzenspieler Tom Piper, dessen Zukunft noch offen ist, werden die anderen Talente weiterhin für den TV Hude auflaufen.

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