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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Tischtennis: „Speedy“ gibt in Hude Vollgas

10.12.2018

Hude Jonas Schrader musste sich erst einmal innerlich sammeln, bekam aber schnell wieder gute Laune. Im Topspiel der Tischtennis-Verbandsliga zwischen dem TV Hude und dem Oldenburger TB hatte er den früheren Doppelweltmeister Steffen Fetzner am Rande einer Niederlage. Obwohl Schrader knapp das Nachsehen hatte und die Huder insgesamt beim 1:9 gegen das Starensemble des OTB nicht den Hauch einer Chance hatten, servierten beide Teams einen tollen Tischtennis-Leckerbissen.

Ein „Speedy“ Fetzner in Hude – das ist alles andere als alltäglich. Erst recht der Umstand, dass der frühere Nationalspieler nicht etwa zu einem Showkampf vor Ort war, sondern im Liga-Alltag für die Huntestädter auflief. „Ich freue mich, dass ich in dieser Mannschaft spielen darf. Ich bin zwar immer noch ehrgeizig, aber inzwischen steht der Spaß ganz klar im Vordergrund“, erklärte Fetzner am Samstag. Der mittlerweile 50-Jährige kam direkt von seinem Wohnort Saarbrücken angereist. In der Halle am Huder Bach hinterließ der Doppelweltmeister von 1989 einen sehr sympathischen Eindruck, bereitete einigen Kindern eine große Freude und versorgte sie mit persönlich gewidmeten Autogrammkarten – von Starallüren keine Spur. Dass Fetzner es nicht mehr ganz so „bierernst“ nimmt wie noch zu seiner Zeit als Profi, untermauert allein schon seine nicht mehr so drahtige Figur. Auch als Hudes Abteilungsleiter Bernd Hedenkamp den Zuschauern „Es gibt wieder frisches Bier“ zurief, konnte sich Fetzner während einer Satzpause im Einzel gegen Schrader einen Kommentar nicht verkneifen: „Ich komme gleich!“

Zu diesem Zeitpunkt führte der langjährige Doppelpartner von Jörg Roßkopf nach Sätzen mit 2:0 gegen Schrader. Doch der Huder kämpfte und verteilte seine Angriffsbälle immer geschickter, um Fetzner mehr laufen zu lassen. Das klappte prima, denn Schrader gewann die nächsten Durchgänge mit 11:3 und 11:7, so dass die rund 80 Zuschauer in der Mehrzweckhalle in den Genuss eines fünften Satzes kamen. Schrader (Jahrgang 1996), der bei Fetzners WM-Triumph noch nicht einmal geboren war, blieb am Drücker und führte mit 7:4. Fetzner aber packte nun seine besten Schläge aus und siegte am Ende noch mit 12:10.

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„Die Nervosität hat sich bemerkbar gemacht. Aber man sieht sich ja immer zweimal im Leben – vielleicht habe ich in der Rückrunde erneut die Chance, gegen Fetzner zu spielen“, sagte Schrader.

Ansonsten war die Überlegenheit der Gäste – angeführt von Nicolai Popal und Heiko Wirkner – gegen die ersatzgeschwächten Gastgeber frappierend. Dietmar Scherf sorgte mit einem hart erkämpften 3:2 gegen Toby Schüler für den Ehrenpunkt. Klaus Krabbe lieferte sich mit dem früheren Huder Malte Plache ein sehenswertes Match, das er mit 7:11 im entscheidenden Durchgang verlor. Die TVH-Spieler konnten mit einigen starken Ballwechseln ebenfalls in Erscheinung treten und entgingen dank Scherf immerhin der Höchststrafe.

Die Oldenburger sind in der Tabelle nach der Hinrunde mit 17:1 Punkten das Maß der Dinge. Hude ist mit 13:5 Zählern Zweiter. „Es war für uns überraschend, dass wir so klar gewinnen konnten. Wenn wir aber mit unseren sechs besten Spielern antreten, sind wir in dieser Liga im Grunde nicht zu schlagen“, fasste es Fetzner treffend zusammen.

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