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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Tischtennis: Vereinsduell mit kuriosem Ende

09.09.2019

Hude Ausgerechnet das Geburtstagskind wurde für seine Mannschaft zur tragischen Figur: Finn Oestmann, der in der Tischtennis-Verbandsliga für die zweite Auswahl des TV Hude aufschlägt, bildete im vereinsinternen Duell gegen Hudes Erste am Samstag irrtümlicherweise mit Marco Stüber das Doppel eins des Teams. Es kam, wie es kommen musste: Da Oestmann seine anderen Partien vorzog und für die eigene Geburtstagsparty etwas früher nach Hause fuhr, gewann Hude I schließlich das Schlussdoppel kampflos und damit auch die gesamte Begegnung mit 9:7.

„Mir ist da ein folgenschwerer Fehler unterlaufen. Ich hatte es intern offensichtlich nicht klar genug angesprochen, dass ich früher weg muss“, nahm Oestmann den Fauxpas auf seine Kappe. „Aber ich bin auch fest davon ausgegangen, dass es gar nicht zum Enddoppel kommt.“ Ein Trugschluss, denn völlig überraschend holte der krasse Außenseiter einen 2:6- und 3:7-Rückstand auf, kam durch einen unerwarteten Dreisatzsieg von Andreas Lehmkuhl gegen Uwe Schmitt sogar auf 7:8 heran. Mehr war jedoch nicht drin, denn Felix Lingenau und Schmitt triumphierten im finalen Doppel, ohne den Schläger in die Hand nehmen zu müssen.

Ähnlich wie das glanzlose Ende des rund dreistündigen Derbys in der Hohelucht-Halle wollte schon im Vorfeld keine außergewöhnliche Euphorie aufkommen. Ein Duell unter Wettkampfbedingungen gegen eigene Vereinskollegen und ständige Trainingspartner ist im Tischtennis eher ungewöhnlich, die Vorfreude darauf hält sich hingegen oft in Grenzen.

„Der vereinsinterne Auftakt ist Mist. Erst danach geht die Saison los“, mutmaßte etwa Felix Lingenau. Der Kapitän der Erstvertretung ließ sich von der Lethargie ebenfalls anstecken und bot bei seinen Auftritten Licht und Schatten. Gegen Oestmann trumpfte der an Position zwei spielende Lingenau beim 3:1 auf, danach beim 2:3 gegen Stüber musste er seinem langjährigen Weggefährten zum Fünfsatzerfolg gratulieren.

Bei der ersten Mannschaft, in der Holger Lebedinzew für den abwesenden Ryan Farrell einsprang, hielt sich Florian Henke als einziger schadlos. Neben Lingenau verbuchten auch Marc Engels, Gerrit Meyer und Neuzugang Schmitt eine 1:1-Bilanz. Im Team der Reserve präsentierte sich der junge Sören Dreier bei seinen beiden Siegen in starker Verfassung. Gleiches gilt für Lehmkuhl, der in der Schlussphase mit seinem Coup gegen Schmitt für Furore sorgte.

Weiter geht es für Hude I nach einer Woche Pause am Samstag, 21. September, mit einem Heimspiel gegen den ATSV Habenhausen. Auch die Huder Zweitvertretung bekommt es als nächstes am Freitag, 27. September, auswärts mit Habenhausen zu tun.

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