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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Zuversicht trotz Niederlagen

04.10.2017

Hude Mehr als ein halbes Jahr musste der TV Hude nach dem Wiederaufstieg auf sein Comeback in der Oberliga warten. Nun hat der Neuling seine ersten zwei Begegnungen hinter sich – und kann dem weiteren Saisonverlauf trotz der beiden 5:9-Niederlagen beim MTV Eintracht Bledeln und zu Hause gegen den TSV Algesdorf zuversichtlich entgegen blicken.

„Viel hatten wir uns nicht ausgerechnet, viele Experten tippen uns auf den letzten Platz“, sagt Felix Lingenau, in dieser Serie die Nummer drei des Teams. Doch zumindest krempeln die Huder die Ärmel hoch und werfen alles in die Waagschale. So auch in Bledeln, wo der Außenseiter dank der Fünfsatzsiege von Florian Henke, Ryan Farrell und Lingenau zwischenzeitlich sogar mit 4:3 in Führung ging. „Der Start war super, gerade diese drei Einzel waren hohes Niveau“, so Lingenau.

Der Mini-Höhenflug der Gäste fand im unteren Paarkreuz dann allerdings sein Ende, da der angeschlagene Dietmar Scherf und Pierre Barghorn jeweils in vier Durchgängen den Kürzeren zogen. Henke blühte anschließend gegen Yannick Dohrmann auf und zwang den ehemaligen Zweitligaspieler sogar in den Entscheidungssatz, den Henke mit 4:11 verlor. „Das war definitiv Florians bisher beste Leistung im TVH-Trikot“, lobte Lingenau seinen wie entfesselt aufspielenden Teamkollegen.

Lingenau selbst zwang wenig später auch Tim Fricke (3:1) in die Knie und stellte damit den fünften und letzten Huder Zähler sicher. „Trotz der Niederlage war es eine tolle Leistung, mit der wir mehr als zufrieden sein dürfen“, bilanzierte der 38-Jährige.

Ganz ähnlich verlief am Sonntagnachmittag auch das Heimdebüt gegen den Mitaufsteiger aus Algesdorf. Die Gäste aus dem Landkreis Schaumburg sind vor allem auf den ersten drei Positionen stark besetzt, dort war für die Hausherren wie befürchtet auch nichts zu holen. Der Ire Ryan Farrell feierte mit einem 16:14, 9:11, 11:3 und 11:9 gegen Christian Steege seinen ersten Pflichtspielsieg für den TVH. Zu dem Zeitpunkt lag Hude jedoch schon mit 4:8 im Hintertreffen.

Pierre Barghorn schaffte es nicht, die sich anbahnende Niederlage abzuwenden - nach dem 10:12, 9:11 und 5:11 gegen Claas Märtens war die Partie nach gut drei Stunden beendet. Dafür hatte Barghorn sein erstes Einzel gegen Fabian Möller in überzeugender Manier mit 3:2 gewonnen.

Ein weiteres Ausrufezeichen setzte vor rund 50 Zuschauern in der Halle am Huder Bach Ersatzmann Marco Stüber: Der für den verletzten Scherf eingesprungene Routinier stellte Märtens mit seinem Konter- und Blockspiel vor unlösbare Probleme und siegte in drei Sätzen.

„Immerhin waren es wieder fünf Punkte, und die wurden allesamt verdient eingefahren“, stellte Lingenau treffend fest und fügte hinzu: „Fallobst sind wir zum Glück nicht, auch nicht in dieser wahnsinnig starken Liga.“

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