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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Huder Teams durchleben Tischtennis-Wahnsinn

01.04.2019

Hude Dieses Wochenende war wahrlich nichts für schwache Nerven: Im Abstiegskampf der Tischtennis-Verbandsliga ist der zweiten Mannschaft des TV Hude beim 9:7 gegen Eintracht Hittfeld ein wichtiger Sieg gelungen. Und im Aufstiegsrennen legte Hudes Erstvertretung am Sonntag nach und bezwang in einem weiteren Krimi auswärts den VfL Westercelle mit dem gleichen Ergebnis – und das in Unterzahl. Damit haben die Huder in der Tabelle Rang zwei vom TSV Lunestedt II übernommen.

Eintracht Hittfeld - TV Hude II 7:9. Wie sehr die Nerven im Gerangel um den Verbleib in der Liga strapaziert werden, bekamen die Gäste direkt nach dem Hitchcock-Krimi gegen den ebenfalls gefährdeten Staffelkonkurrenten vor Augen geführt. Ralf Schweneker, die Nummer drei der Hittfelder, ließ seinem Frust im Anschluss an das mit 9:11 im fünften Satz verlorene Abschlussdoppel freien Lauf und machte aus einem Karton mit mehr als 100 neuen Tischtennisbällen Kleinholz. „Das habe ich in 40 Jahren Tischtennis auch noch nicht erlebt“, meinte TVH-Routinier Marco Stüber zu dieser Szene.

Der Anlass der Unzufriedenheit aufseiten der Gastgeber war ein leidenschaftlicher Auftritt der Huder, die nach viereinhalb Stunden hauchdünn die Nase vorn hatten. Finn Oestmann und Stüber setzten der Leistung ihres Teams im finalen Match die Krone auf. Das Einser-Doppel des Turnvereins trieb die Spannung gegen Klaus Igel/Schweneker auf die Spitze und gewann mit 12:14, 11:3, 11:7, 12:14 und eben 11:9.

Insgesamt holte Hude drei Doppel und hatte zudem im oberen Paarkreuz Vorteile: Oestmann blieb ungeschlagen, Stüber schaffte ein 3:0 gegen Igel. Außerdem hielten Sören Dreier, der sich ebenfalls schadlos hielt, und Klaus Krabbe ihr Team auf Kurs.

Der Lohn für Hudes Reserve (13:21 Punkte) ist der vorläufige Sprung auf Rang sieben in der Tabelle. Der direkte Abstieg droht dem Team nicht mehr. Den Relegationstermin im Mai dürfen die Huder allerdings noch nicht im Kalender durchstreichen.

VfL Westercelle - TV Hude 7:9. Noch vor dem ersten Aufschlag in dem Verfolgerduell musste TVH-Spieler Gerrit Meyer seinen Dienst quittieren. Der Noppenspezialist zog sich beim Einspielen vermutlich eine Bandscheibenverletzung zu. Da die Huder keinen Reservespieler dabei hatte, mussten sie zu fünft ran, so dass ein Doppel und zwei Einzel an Westercelle gingen.

Trotz dieses Rückschlags kamen die Gäste gut in die Partie. Sowohl Henke/Farrell als auch Oestmann/Stüber konnten ihre Doppel für sich entscheiden. Im oberen Paarkreuz folgte jedoch ein Dämpfer, als sowohl Ryan Farrell (9:11 im fünften Satz) als auch Florian Henke unterlagen. Meyer kampflose Niederlage eingerechnet, stand es nun 2:4 aus Huder Sicht. Doch die Gäste wehrten sich, gingen nach Erfolgen von Felix Lingenau, Finn Oestmann und Marco Stüber wieder in Front.

Auch in der zweiten Einzelrunde blieb die Partie ein Krimi. Diesmal behielt Farrell im Spitzeneinzel gegen Lukas Brinkop die Oberhand, während Henke erneut verlor. Nervenstark präsentierte sich Lingenau in der Mitte mit einem 13:11-Erfolg im fünften Satz. Auch Oestmann gewann sein zweites Einzel, doch nach einer Niederlage von Stüber musste das Schlussdoppel für die Entscheidung sorgen. Hier wurden Farrell/Henke zu den Matchwinnern und ließen die Huder nach ihrem 11:4 im fünften Satz jubeln.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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