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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Nervenstark im Schlussdoppel

06.03.2019

Hude /Wildeshausen Kollektiver Jubel in der Tischtennis-Bezirksoberliga Süd der Männer: Der TV Hude III und der VfL Wildeshausen feierten knappe Heimsiege.

TV Hude III - VfL Emslage 9:7. Die Huder müssen sich sicherlich das eine oder andere Mal selbst kneifen angesichts der schon fast unheimlichen Erfolgsserie. Die auf Wolke sieben schwebenden Gipfelstürmer (19:11 Punkte) sind durch den vierten Sieg in Folge inzwischen auf Rang zwei angekommen, allerdings hat Emslage (17:9) zwei Begegnungen weniger absolviert.

„Wir haben das Ziel erreicht, das Rennen um den zweiten Platz zu eröffnen beziehungsweise spannend zu gestalten“, berichtete Hudes Kapitän Guiseppe Castiglione. „Bedanken müssen wir uns wieder einmal bei unserem Einser-Doppel, das ist auch ein Garant für unsere tolle Serie.“ Bereits zum vierten Mal bewiesen Julian Meißner und Julian Ewert in einem Schlussdoppel ihre Nervenstärke und gewannen das alles entscheidende Duell gegen Patrick Kämper und Robert Pieper in vier Sätzen.

Die Gastgeber profitierten nicht zuletzt davon, dass Emslage auf seinen Topspieler Christoph Schepers verzichten musste. Überragender Mann im Team der Huder war Julian Ewert, der an insgesamt vier Zählern beteiligt war. Andreas Lehmkuhl war im unteren Paarkreuz eine Macht, er hatte in seinen Einzeln jeweils hauchdünn die Nase vorn.

„Wir hätten sogar noch höher gewinnen können. Ich war aber überhaupt nicht gut drauf und habe beide Spiele verloren“, übte Castiglione ein wenig Selbstkritik. „Insgesamt gibt es natürlich nichts zu beklagen. Jetzt wollen wir unseren Lauf fortsetzen und das Unmögliche möglich machen“, schielt er eindeutig in Richtung Vizemeisterschaft.

VfL Wildeshausen - SV Molbergen 9:7. Der vorher angekündigte Coup, Kai Beecken als Ass aus dem Hut zu zaubern, ist aus Sicht der Gastgeber voll aufgegangen. Dem VfL glückte ein überlebenswichtiger Heimsieg, der die Option auf den Ligaverbleib weiter garantiert. Die Tür zum Klassenerhalt hat sich damit wieder einen kleinen Spalt weiter geöffnet.

„Es war ein gutes Punktspiel von uns. Wir haben nur den Sack nicht vorzeitig zugemacht und es so unnötig spannend gemacht – das war unser einziges Manko“, wie Michael Rüdebusch treffend feststellte. „Beim Stand von 8:3 sahen wir bereits aus wie der sichere Sieger. Ein Unentschieden wäre dann doch sehr bitter gewesen“, sagte der VfL-Akteur.

Beecken schnappte sich bei seinem ersten Einsatz in der Rückserie im oberen Paarkreuz einen Zähler. Gegen Oliver Peus hatte er keine Probleme. Doch die eigentlichen Matchwinner sind andere: Zu nennen ist hier vor allem das Doppel Michael Rüdebusch/Helmut Rang, das am Ende mit 11:9, 10:12, 11:5 und 11:5 gegen Oliver Peus und Frank Hagen die Oberhand behielt. „Die Freude war groß, denn endlich konnten wir mal ein Abschlussdoppel gewinnen. Gefühlt ist dies fünf Jahre her, dass uns dies zuletzt gelang“, so der euphorisierte Rüdebusch.

Die 3:1-Doppelausbeute an diesem Tag, ein blendend aufgelegter Guido Grützmacher sowie drei von vier erfolgreich gestaltete Fünfsatzduelle sind zweifellos die weiteren Väter des Wildeshauser Sieges. Mit 8:16 Zählern ist das Team zwar weiter Tabellenvorletzter, aber dem BV Essen (9:19) ist man dicht auf den Fersen.

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