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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Der lange Weg zum Fußballprofi

02.01.2018

Hude An ein neues Jahr sind für viele Menschen immer auch Wünsche und Hoffnungen geknüpft – für einen jungen Mann aus Hude könnte sein größter Kindheitswunsch 2018 wahr werden: Justin Plautz ist auf dem besten Weg, Fußball-Profi zu werden.

Plautz ist 18 Jahre alt und wohnt zusammen mit seinen Eltern Maik und Karina und seinem jüngeren Bruder Noel in Hude – dort begann auch seine fußballerische Karriere.

Mit fünf Jahren brachte ihn Papa Maik zum Fußball und Justin trainierte im FC Hude – bis der SV Werder Bremen auf den linken Verteidiger aufmerksam wurde. 2010 wechselte Justin in den Perspektivkader. 2018 stehen ihm mehrere Wege offen, in den Herren-Profibereich zu wechseln. Welchen Weg er genau wählt, ob er in Bremen bleibt oder den Schritt wagt, auszieht und für einen anderen Verein spielt, das weiß er noch nicht.

Harte Arbeit

„Für mich gab es immer nur Plan A. Wenn man einen Plan B hat, klappt Plan A nicht“, sagt der 18-Jährige. Zweifel daran, dass er sein Ziel der Profikarriere nicht erreichen könnte, kennt er nicht. Denn er arbeitet seit seinem elften Lebensjahr sehr hart dafür. „Die Umstellung war am Anfang natürlich schon groß“, sagt er. So ging es für ihn direkt in ein Trainingslager nach Österreich. Ohne seine Eltern natürlich. Heimweh müssen künftige Profisportler schnell hinter sich lassen. Oder auch der erste Flug: Da ging es zu einem internationalen Fußballturnier nach Fuerteventura. „Gegen die ganz großen Mannschaften wie Real Madrid zu spielen, war unglaublich. Die Jugendmannschaften der Spanier, die können echt Fußball spielen“, sagt Justin. Papa Maik nickt zustimmend – über Fußball können sich die Männer in der Familie Plautz stundenlang unterhalten.

Spaß geht nie verloren

Vier- bis fünfmal die Woche trainiert Justin mit der A-Jugend, insgesamt sind in der Spielzeit 2017/2018 22 Mann im Kader. „Jede Position ist mindestens doppelt besetzt, da muss man sich schon beweisen“, sagt er. Seine Devise ist, immer härter zu arbeiten, als die anderen. „Ich sehe das so: Wenn ich jetzt hart arbeite und wenig Freizeit habe, dann zahlt sich das später aus. Im besten Fall verdiene ich als Profi so gut, dass ich später mehr Freizeit habe“, sagt er. Den Spaß am Spielen verliert er trotzdem nie. „Mit dem Ball am Fuß bekomme ich den Kopf einfach frei.“

Einen ganz konkreten Wunsch fürs neue Jahr hat Justin auch: Aktuell ist er verletzt und wird erst später als die anderen ins Training einsteigen können. „Aber zum DFB-Viertelfinale – da will ich wieder fit sein und mitspielen“, sagt er. Er lächelt sehnsüchtig. Wenn dieser Wunsch in Erfüllung geht, ist er seinem Ziel wieder einen Schritt näher gekommen – der ganz großen Fußballprofi-Karriere.

Lina Brunnée
Volontärin, 3. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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