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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Fußball: Hudes Protest abgeschmettert

16.06.2017

Hude Der FC Hude ist nun auch am „grünen Tisch“ aus der Fußball-Bezirksliga abgestiegen. Das ist das Ergebnis der Sportgerichtsverhandlung von Donnerstagabend. Im Haaster Krug in Großenkneten-Sage wurde der Einspruch der Huder abgeschmettert.

Der FC hatte moniert, dass der SV Tur Abdin Delmenhorst am letzten Spieltag mit Manuel Celik einen nicht spielberechtigten Akteur eingesetzt hatte. Celik hatte eine Woche zuvor beim 3:1-Erfolg gegen den FC Rastede seine fünfte Gelbe Karte gesehen. Diese hatte Schiedsrichter Mirko Kornau im Spielbericht jedoch bei Lukas Mutlu eingetragen. Abdin gewann schließlich – mit Celik – seine letzte Partie beim STV Wilhelmshaven 5:1 und zog damit an den Hudern vorbei.

Dass der FC Hude nun trotz einer recht eindeutigen Faktenlage mit seinem Einspruch scheiterte, ist in der Rechts- und Verfahrensordnung des Fußballverbandes begründet: Als nicht direkt beteiligter Verein – so erklärte es der Vorsitzende des Bezirkssportgerichts Peter Bartsch (Emden) – sei Hude gar nicht einspruchsberechtigt gewesen. Dies hätte der FC Rastede gegen den fehlerhaften Spielbericht in der Partie gegen Abdin unternehmen können. Hier hatte Celik mit der Rückennummer 33 gespielt, war im Spielbericht jedoch mit der 16 eingetragen. „Deswegen“, erklärte Bartsch, „kam es zur Verwechslung.“ Der Schiedsrichter habe im Nachhinein erst bemerkt, dass es keine 33 im Spielbericht gab – und daraufhin die Gelbe Karte der Trikotnummer 99 (Mutlu) zugeordnet. „Ansonsten gab es keinerlei Hinweise, dass irgendetwas verschleiert oder manipuliert wurde“, sagte der Bezirkssportgerichts-Vorsitzende, der an diesem Freitag das schriftliche Urteil verfassen will.

Dass vom zweiten direkt beteiligten Verein, dem STV Wilhelmshaven, kein Vertreter bei der Verhandlung am Donnerstag anwesend war, um gegebenenfalls eine Einspruchsberechtigung zu erwirken, senkte die Chancen der Huder auf ein Minimum. „Wir sind schon etwas skeptisch hingefahren“, sagte FC-Trainer Lars Möhlenbrock, der seinen Verein zusammen mit dem sportlichen Leiter Torsten Voigt und dem stellvertretenden Vorsitzenden Sascha Stolze vertrat. „Gefühlt ist das allerdings sehr bitter, und es bleibt ein fader Beigeschmack“, meinte Möhlenbrock. Ob der Club gegen das Urteil angehen wird, wolle man zusammen mit dem Vorsitzenden Peter Burgdorf, der derzeit im Urlaub weilt, besprechen. „Es ist uns allerdings kein Urteil bekannt, in dem ein Verein da schon einmal Recht bekommen hat“, so der FC-Coach.

Erleichterung herrschte indes beim SV Tur Abdin. „Wir sind froh und glücklich, dass die Sache ein Ende hat“, so Fußball-Obmann Edib Özcan.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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