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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Hündin „Inka“ überlebt Neun-Meter-Sturz

01.11.2014

Wildeshausen Über einen dankbaren Vierbeiner und seine ebenso dankbaren Besitzer konnten sich die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Wildeshausen am Freitagmorgen freuen.

Die Retter waren um 9.41 Uhr an den Lehmkuhlenweg gerufen worden, weil ein Hund in einen tiefen Schacht gefallen war. Besitzer Willi Möser war mit zwei Hunden unterwegs gewesen. „Plötzlich war Inka weg“, berichtet er, „ich habe nur ein klatschendes Geräusch gehört.“

Inka vom Reetmoor, eine knapp sechs Monate alte Deutsch-Drahthaar-Hündin, war wie vom Erdboden verschluckt – und das wahrsten Sinne des Wortes. „Auf der Suche nach ihr fand ich dann das Loch im Boden“, sagt Möser. Erst habe er gar nichts gehört, dann das leise Wimmern von Inka. Mit der Leuchte seines Handys habe er versucht, in den Schacht zu leuchten, doch der war zu tief, das Licht der Lampe reichte nicht.

Ähnlich erging es der Feuerwehr, die Möser zu Hilfe gerufen hatte. Sie versuchte, mit einer Strickleiter Hilfe zu der Hündin zu schicken, doch auch diese reichte nicht bis auf den Boden.

Die Feuerwehrleute entschieden sich, eine Kameradin mit Hundetrainerausbildung mit Hilfe der Drehleiter nach unten zu lassen. „Dem Hund ging es erstaunlicherweise gut, er wurde dann in ein Bergetuch verpackt und zusammen mit der Kameradin hochgezogen“, berichtet die Feuerwehr in ihrer Pressemitteilung.

Der von Möser ebenfalls herbei gerufene Tierarzt untersuchte die junge Hündin noch vor Ort. Tatsächlich hatte sie den Sturz offenbar ohne schwerwiegende Verletzungen überstanden.

„Knochen sind wohl nicht gebrochen, aber sie wird einige Prellungen haben. Die richtigen Schmerzen werden wohl erst morgen kommen“, fasste der erleichterte Besitzer die Situation am Freitagnachmittag zusammen.

Weniger begeistert ist der Hundebesitzer darüber, dass der Schacht an dem von Spaziergängern gerne genutzten Weg überhaupt offen stand. „Der Schacht hat einen Durchmesser von 80 Zentimetern und war nur halb durch einen Betondeckel abgedeckt. Da hätte auch ein Kind reinfallen können“, so Möser. „Und das würde man auch nicht um Hilfe rufen hören, wenn man nicht direkt neben dem Schacht steht.“

Nach NWZ -Informationen soll der Schacht schon etwa zwei Jahre lang nicht ausreichend abgedeckt gewesen sein. Möglicherweise war die alte Abdeckung bei landwirtschaftlichen Arbeiten beschädigt worden. Auch die Polizei war vor Ort und nahm den Sachverhalt auf.

Nach dem Sturz von Hündin Inka wurde das Loch umgehend gesichert. Weitere Maßnahmen, so teilte die Freiwillige Feuerwehr mit, werde jetzt die Stadtverwaltung koordinieren.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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