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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Fans tragen HTV zum 9:6-Erfolg

13.02.2019

Hundsmühlen „Was da in unserer Halle los war, ist nicht mit Worten zu beschreiben – ein Wahnsinnserfolg!“ Marek Janssen war noch lange nach dem 9:6-Sieg seines Hundsmühler TV gegen den TuS Sande völlig euphorisiert. Es war ein richtungsweisendes Gipfeltreffen in der Tischtennis-Landesliga, das den HTV zumindest vorübergehend auf den Platz an der Sonne befördert hat. Mit 18:6 Punkten sind die Hundsmühler nun Erster vor Sande (18:8) und der Spvg. Oldendorf (17:5).

Da Sande am Wochenende nicht nur gegen den HTV, sondern auch gegen Oldendorf mit 6:9 das Nachsehen hatte, grüßt der Hundsmühler TV jetzt vom Liga-Gipfel. „Gefühlt sind wir aber Zweiter, weil Oldendorf einen Minuspunkt weniger hat als wir“, sagte Janssen. Genau das hat er mit seinen Mitstreitern in eigener Hand, denn an diesem Samstag, 16. Februar, steigt in Hundsmühlen das mit Spannung erwartete Topduell gegen Oldendorf.

Auf eines können sich die Hundsmühler Akteure verlassen: Die Fans werden auch gegen Oldendorf wie eine Wand hinter ihrer Mannschaft stehen. Rund 50 Zuschauer verwandelten schon gegen Sande die Halle an der Rosenallee in einen Hexenkessel. „Alle Emotionen brachen. Es gab tobenden Applaus und eine Gänsehautatmosphäre – ein riesen Dank an alle Zuschauer, die uns zu diesem Erfolg peitschten“, freute sich Janssen über die immense Unterstützung.

Die Anhänger sollten ihr Kommen nicht bereuen, denn nicht nur hinter den Banden, sondern auch an den Tischen wurde großer Sport geboten. Dies allerdings ohne André Meyer: Die Hundsmühler Nummer vier musste seinen Einsatz kurzfristig krankheitsbedingt absagen. „In der Nacht vor dem Spiel wurde sofort Cuong Nguyen alarmiert, der begeistert zusagte“, berichtete Janssen. Meyers Ausfall wirkte sich unterm Strich nicht aus, da das gesamte Team für ihn in die Bresche sprang.

Lange sah es allerdings eher so aus, als würde Sande mindestens ein Remis mitnehmen. Aber selbst ein 4:6-Rückstand konnte die Hausherren nicht schocken. Getragen vom Publikum startete Jürgen Jesse mit dem 3:2 gegen Oliver Lindner eine nicht alltägliche Serie von fünf Einzelsiegen hintereinander.

Johannes Siepker, Melvin Twele, Rainer Gravekarstens und Nguyen vollendeten in teilweise spektakulären Begegnungen zum 9:6. An Spannung kaum zu überbieten, triumphierte der Reservespieler mit 12:10, 11:9, 9:11, 10:12 und 11:6. Ausgerechnet Janssen, der zuvor eine 19:3-Bilanz hatte, ging dieses Mal leer aus. Daran verschwendete er hinterher jedoch keinen Gedanken: „Noch nie habe ich mich über eine so schlechte persönliche Leistung am Ende freuen können.“

Dagegen kassierte die zweite Mannschaft des HTV in der Bezirksoberliga Nord eine derbe Abfuhr: Magere fünf Satzgewinne – mehr war nicht drin bei der 0:9-Klatsche in Aurich gegen den SV Komet Walle. Einzig Gilbert Menke kam bei seiner Fünfsatzpleite gegen Ingo Heeren in die Nähe eines Sieges. Mit 9:13 Zählern ist Hundsmühlen II in der Tabelle weiterhin Siebter.

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