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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Tischtennis: Hier schlägt der HTV international auf

11.02.2020

Hundsmühlen Die Tischtennisspieler des Hundsmühler TV bleiben im europäischen Wettbewerb „Inter-Cup“ weiter im Rennen. Sie nehmen nach ihrer Premiere im vergangenen Jahr bereits zum zweiten Mal an der Clubmeisterschaft für Amateurteams teil – und machen dabei viele positive Erfahrungen, wenngleich es auch diesmal für eine Top-Platzierung nicht reichen wird. Wie es bislang für den HTV gelaufen ist, und was sich hinter diesem Wettbewerb genau verbirgt – die NWZ klärt auf.

Was ist der Inter-Cup und wer darf daran teilnehmen?

Der 1990 ins Leben gerufene Wettbewerb richtet sich speziell an unterklassige Mannschaften und bietet die Möglichkeit, eine Art „Europapokal“ zu spielen. Die Vereine müssen einem der Europäischen Tischtennis Union angeschlossenen Verband angehören. Nicht teilnahmeberechtigt sind Vereine der zwei obersten deutschen Spielklassen (1. und 2. Bundesliga). Auch in den anderen Nationen gibt es Einschränkungen, was die Spielstärke/-klasse betrifft.

Wie verläuft der Wettbewerb genau?

34 Mannschaften aus acht Nationen nehmen in der Saison 2019/2020 am Inter-Cup teil. Nach den Vorrunden qualifizieren sich die besten acht Mannschaften für die Elite-Liga – sie kämpfen um den Titel. Für die anderen Teams geht es in diversen „Trophys“ noch weiter um die Platzierungen, so dass alle Teilnehmer möglichst viele Spiele machen.

Wie sieht es aktuell beim Hundsmühler TV aus?

Für die Truppe des HTV begann der Wettbewerb in dieser Saison mit zwei klaren Vorrundenniederlagen gegen den polnischen Vertreter KTS Gliwice (0:7) und die österreichische Auswahl von Sportklub Flötzersteig II (1:6). In den Platzierungsspielen um die „Klaus Henges-Trophy“ sind die Hundsmühler aktuell noch vertreten. Nach dem 4:2-Erfolg gegen die SG Borsfleth/Glückstadt stand am Wochenende das Viertelfinalspiel bei TTK Gierle in Belgien an. „Die Gastgeber erwiesen sich als äußerst harte Nuss“, berichtete HTV-Kapitän Marek Janssen. Nach einem Krimi mit dreieinhalbstündiger Spielzeit gewannen die Hundsmühler 4:3. Dabei zeigten die Landkreisler eine geschlossene Mannschaftsleistung – Janssen, Joeris Kasten und Rene Clauß gewannen jeweils ein Einzel. Für den vierten Punkt sorgte das Doppel Clauß/Ngoc-Son Raming. „Die Atmosphäre während des Spiels war zum Teil atemberaubend, aber immer mit dem nötigen Respekt und der nötigen Fairness“, berichtete der HTV-Kapitän.

Wie geht es jetzt weiter?

Durch den knappen Erfolg in Belgien haben sich die Hundsmühler in ihrer „Trophy“ für das Halbfinale qualifiziert. „Auf wen wir dort treffen, steht derzeit nicht fest, da noch nicht alle Viertelfinalbegegnungen absolviert sind“, sagt Janssen. Nichtsdestotrotz spricht er schon jetzt von einem „wahnsinnigen Erfolg“, der dem Team sicher lange in Erinnerung bleiben werde...

Wie bewerten die Hundsmühler den Wettbewerb?

„Es ist perfekt für unterklassige Mannschaften, die international auf neue Gegner treffen beziehungsweise neue Freunde finden“, betont Marek Janssen. „Jedes Spiel in den zwei Jahren hat bisher Spaß gemacht – und der Spaß steht klar im Vordergrund, auch wenn jeder Sportler lieber gewinnt als verliert.“

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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