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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Huder Teams benötigen starke Nerven

20.01.2020

Hundsmühlen Überraschungen sind am Wochenende in der Tischtennis-Verbandsliga der Herren ausgeblieben. Die erste Auswahl des TV Hude feierte einen 9:6-Arbeitssieg bei der TSG Dissen. Das Duell zwischen dem Hundsmühler TV und Hude II endete 5:9.

TSG Dissen - TV Hude 6:9. Insgesamt vier Stunden stand der Tabellenführer in Dissen an den Tischen – die Folge eines klassischen Fehlstarts. Erst eine Leistungsexplosion brachte die Huder nach anfänglichen Problemen wieder auf Kurs. „Nachdem wir alle drei Doppel verloren haben und Sören Dreier in seinem Einzel gegen Lutz Heitz mit 0:2 Sätzen hinten lag, wussten wir, dass das eine ziemlich enge Kiste wird“, erklärte TVH-Kapitän Felix Lingenau. „Glücklicherweise hat Sören sein Duell gegen Heitz noch umgebogen und mit 3:2 für sich entschieden. Das war für uns das Startsignal. Danach lief es wesentlich besser.“

In der Tat: Der Tabellenerste steigerte sich mit zunehmender Spieldauer. Allerdings musste das Team aufgrund einer Verletzung von Gerrit Meyer im Grunde zu fünft spielen. „Bei Gerrit wurden zwei Finger in der Schlaghand taub. Auslöser war ein kaputter Rückennerv. Er konnte eigentlich nur den Schläger festhalten, aber nicht richtig Tischtennis spielen“, so Lingenau.

Dass der Turnverein dennoch seine weiße Weste wahren konnte und auch im zwölften Saisonspiel ungeschlagen blieb, lag an den richtig starken Einzeln. Sowohl Florian Henke als auch Lingenau, Marc Engels und Uwe Schmitt hielten sich schadlos. Hinzu kam Dreiers wichtiges 13:11 im fünften Durchgang gegen Heitz. Der angeschlagene Meyer hätte beinahe auch gepunktet und zog gegen Jannis Lippold unglücklich mit 10:12 im Entscheidungssatz den Kürzeren.

„Insgesamt können wir mit der zweiten Hälfte der Partie sehr zufrieden sein“, sagte Lingenau. „Dass wir alle drei Doppel abgegeben haben, hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass wir sehr oft auf Ersatzspieler zurückgreifen müssen. Bis auf unser Einser-Doppel Henke/Meyer sind unsere Doppel demnach nicht richtig eingespielt.“

Auch Hudes Titelkonkurrent TSV Lunestedt war am Wochenende im Einsatz. Der Verfolger gewann seine erste Rückrundenbegegnung gegen Eintracht Hittfeld mit 9:2 und schob sich mit 16:4 Zählern wieder auf den zweiten Rang vor. Der TVH ist mit 23:1 Punkten das Maß der Dinge.

Hundsmühler TV - TV Hude II 5:9. „Wir wollen besser als im Hinspiel abschneiden“, hatte HTV-Spitzenspieler Marek Janssen die Erwartungen im Vorfeld der Partie bewusst gedämpft. Das Hinspiel hatte der Aufsteiger mit 1:9 abgegeben – die Neuauflage bot am Sonntag deutlich mehr Spannung. Zwar hat Hundsmühlen sich teuer verkauft, und auch Janssens Vorgabe wurde umgesetzt. Dennoch standen die Hausherren nach rund dreieinhalb Stunden einmal mehr mit leeren Händen da. „Hude hatte in jedem Paarkreuz einen Spieler, der beide Einzel gewinnt“, meinte Janssen. Den Matchwinner in den Reihen der Gäste hatte er in Dietmar Scherf ausgemacht, der in der Mitte ungeschlagen blieb und sowohl gegen Johannes Siepker (nach 0:2-Satzrückstand) als auch Rene Clauß knapp gewann.

Über ein 2:1 nach den Doppeln verteidigte Hude den knappen Vorsprung bis zum Schluss. Beim Stand von 4:4 beendete André Meyers Dreisatzpleite gegen Julian Meißner die erste Einzelrunde. Im oberen Paarkreuz fiel wenig später die Vorentscheidung: Für Hude behielten Marco Stüber gegen Jürgen Jesse sowie Finn Oestmann gegen Janssen die Oberhand, so dass der Tabellendritte nun mit 7:4 die Nase vorn hatte. Julian Meißner krönte seine gute Leistung und gewann auch sein zweites Einzel zum 9:5-Endstand. „Der Sieg für Hude geht in Ordnung, mit etwas mehr Fortune und Abgeklärtheit hätten wir aber einen Punkt holen können“, meinte Janssen, dessen Team mit 3:19 Punkten unverändert Schlusslicht ist. Hude II belegt mit 16:8 Zählern Rang drei.

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