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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Tischtennis: Hundsmühler schlagen international auf

20.09.2018

Hundsmühlen „So langsam kribbelt es schon in den Fingern.“ Eine gewisse Vorfreude kann Marek Janssen nicht verbergen. Der 24-Jährige nimmt mit einigen Mitspielern vom Hundsmühler TV in dieser Tischtennis-Saison erstmals am TT-Inter-Cup teil. An diesem Freitag steht für die Hundsmühler mit dem Auswärtsspiel in Belgien gegen CTT Royal Alpa Schaerbeek die Premiere in dem internationalen Wettbewerb bevor.

„Dieses Turnier ist, anlehnend an Fußball, so etwas wie der UEFA-Pokal – nur für unterklassige Mannschaften“, erklärt Janssen. Der Wettbewerb, der 1990 ins Leben gerufen wurde, bietet unterklassigen Mannschaften die Möglichkeit, eine Art Europapokal zu spielen. Nachdem der Post SV Mühlhausen den Wettbewerb in den vergangenen Jahren dominierte, besannen sich die Organisatoren in diesem Jahr wieder mehr auf die ursprüngliche Absicht des Gründergremiums und rückten die unteren Spielklassen in den Vordergrund. So sind beispielsweise in Deutschland Mannschaften der ersten und zweiten Bundesliga nicht mehr teilnahmeberechtigt.

Tischtennis-Inter-Cup

50 Mannschaften aus zehn Nationen nehmen am Tischtennis-Inter-Cup teil. Sie kommen aus Deutschland, Polen, Belgien, Frankreich, Italien, Tschechien, Luxemburg, Bosnien-Herzegowina, Österreich und den Niederlanden.

Die Vereine müssen einem der Europäischen Tischtennis Union angeschlossenem Verband angehören. Nicht teilnahmeberechtigt sind Vereine der zwei obersten deutschen Spielklassen (1. und 2. Bundesliga). Auch in den anderen Nationen gibt es Einschränkungen, was die Spielstärke/-klasse betrifft.

Nach den Gruppenspielen wird eine Gesamttabelle berechnet, danach kämpfen die besten acht Mannschaften in der Elite-Liga im K.o.-System um den Titel. Auch für die anderen Teams geht es in diversen „Trophys“ noch weiter um die Platzierungen, so dass alle Mannschaften viele Spiele machen.

„Als ich von dem Inter-Cup erfuhr, hatte ich sofort Bock drauf“, sagt Janssen, der mit der ersten Herren des HTV in der Landesliga spielt. Mit Trainer Marian Jobmann, selbst aktiv in der Hundsmühler „Fünften“, fand er schnell einen „Verbündeten“. In Gesprächen mit dem Vorstand wurde die Teilnahme beschlossen. Großartige Auflagen bis auf eine Anmeldegebühr von 100 Euro gab es nicht zu bewältigen.

Mindestens aus drei Spielern muss eine Mannschaft bestehen, um konkurrenzfähig zu sein. „Unser Team ist ein bunter Mix“, erzählt Janssen. Neben ihm kommen noch Johannes Siepker und Rene Clauß aus der ersten Mannschaft. Christoph Rode spielt in der Drittvertretung, Marian Jobmann gehört zur „Fünften“ und Youngster Melvin Tweele zum Aufgebot der Jugend-Niedersachsenliga-Truppe.

„Für uns wird es in erster Linie darum gehen, Erfahrungen zu sammeln“, betont Janssen. „Der Reiz ist einfach groß, diesen Wettbewerb mitzuspielen. Es wird sicherlich ein tolles Erlebnis, bei dem wir Spaß haben und uns bestmöglich verkaufen wollen.“

Insgesamt nehmen 50 Mannschaften an dem Inter-Cup teil. Die Vorrunde wird zunächst in Dreiergruppen ausgetragen. Die Hundsmühler treten in Gruppe G an – und sind gleich in ihrem ersten Spiel bei den Belgiern „krasser Außenseiter“, schätzt Janssen. Der Gegner tritt nach seinem Abstieg „nur“ noch in der zweiten belgischen Liga an und hatte einige Abgänge zu verzeichnen. „Das junge, neue Team hat aber mindestens deutsches Oberliga-Format und ist laut eigenen Aussagen hochmotiviert“, weiß der Hundsmühler Frontmann „Uns steht also direkt im ersten europäischen Spiel ein richtig harter Brocken gegenüber.“

Am Freitagmorgen werden sich die HTV-Spieler auf den Weg nach Brüssel machen, wo abends das Spiel ansteht. In jeder Partie werden zuerst drei Einzel, dann ein Doppel sowie anschließend drei weitere Einzelpartien ausgetragen. Es wird immer durchgespielt, so dass als Ergebnis am Ende sowohl ein 4:3 als auch ein 7:0 möglich ist. Allerdings steht gleich die europäische Premiere der Hundsmühler unter erschwerten Voraussetzungen: Tweele und Siepker können nicht dabei sein, Clauß ist noch verletzt.

Dafür hoffen die „Eurofighter“ des HTV umso mehr bei ihrem Heimspiel gegen den italienischen Konkurrenten ASD Fortitudo Tennistavolo Bologna auf ihre Bestbesetzung. Diese Partie findet am Samstag, 27. Oktober (18 Uhr), in der Sporthalle Am Querkanal statt. „Das wird ein Event, und wir wollen Werbung für den Tischtennissport in Hundsmühlen machen“, blickt Janssen voraus. Dann dürfte es bei ihm und seinen Mitspielern noch einmal richtig in den Fingern kribbeln...

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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