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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Internationaler Auftritt ohne Spielgewinn

25.09.2018

Hundsmühlen Das war eine deutliche Angelegenheit: Beim ersten internationalen Auftritt des Hundsmühler TV gab es nichts zu holen. Das Tischtennisteam verlor sein erstes Spiel im europäischen Wettbewerb für unterklassige Mannschaften – dem Inter-Cup – in Brüssel gegen den belgischen Vertreter CTT Royal Alpa Schaerbeek Woluwe (Belgien) klar mit 0:7.

Die Niederlage nahmen die Hundsmühler, die ohne Johannes Siepker und Melvin Tweele den Belgien-Ausflug antraten und zudem auf den verletzten Rene Clauß verzichten mussten, relativ gelassen hin. „Im Vordergrund sollte der Spaß stehen“, betonte Marek Janssen, Triebfeder im Hundsmühler Inter-Cup-Team. „Wir wollten uns aber durchaus gut präsentieren, als Mannschaft auftreten und uns so teuer wie möglich verkaufen“, sagte Janssen.

Ohne das konkrete Niveau und die Aufstellung der Brüsseler zu kennen, erhofften sich die HTV-Spieler zumindest einen Spielgewinn sowie ein paar gewonnene Sätze. Allerdings wurde bereits beim Aufwärmen deutlich, dass das Niveau der in Bestbesetzung antretenden Belgier wohl eher vergleichbar mit der deutschen Regionalliga ist. „Das war schon ein wenig beeindruckend“, staunte Janssen.

Christoph Rode eröffnete das Europapokalspiel gegen „Linkspfote“ und Kapitän Rodrigue Jamin. Er zeigte ein gutes Spiel mit tollen Ballwechseln, musste aber die Überlegenheit seines Gegners nach drei Sätzen anerkennen. Janssen kam gegen den belgischen Spitzenspieler Baptiste Paulet zunächst nicht wirklich ins Spiel, verbuchte danach aber immerhin einen Satzgewinn für sich. Das dritte Einzel bestritt Spielertrainer Marian Jobmann gegen Bertin Minga, ein ehemaliger Nationalspieler aus dem Kongo. Auch Jobmann zeigte eine gute Leistung, die aber nicht mit einem Satzgewinn belohnt wurde.

Im Doppel ließen Janssen/Rode gegen Paulet/Pousset im zweiten Durchgang ihre vorhandenen Chancen auf einen Satzgewinn aus. Janssen war anschließend im Duell mit Jamin am dichtesten dran an einem Spielgewinn. In einer taktisch geprägten Partie ließ der Hundsmühler nach dem zwischenzeitlichem Satzausgleich im dritten Durchgang eine 6:2-Führung ungenutzt und kassierte am Ende eine 1:3-Niederlage.

Viele spektakuläre Ballwechsel boten anschließend Rode und Minga – vor allem der erste Satz (12:14) war packend. Auch die folgenden beiden Durchgänge entschied der Belgier knapp für sich. Das letzte Spiel des Abends verlor Jobmann gegen Belgiens Spitzenspieler Paulet 0:3. Damit standen am Ende ein 0:7 und 2:21 Sätze auf dem Spielberichtsbogen. „Es war eine deutliche, aber dem Niveau entsprechende Niederlage. Die Belgier waren echt sehr, sehr stark“, fasste Janssen zusammen, während Teamkollege Jobmann trotz des klaren Ergebnisses den Eventcharakter in den Vordergrund stellte: „Es war ein Wahnsinns-Wochenende.“

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