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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

VfL atmet nach 9:1-Sieg etwas auf

30.10.2018

Hundsmühlen /Wildeshausen Zufriedenstellend verlief das Wochenende für die Tischtennisspieler des Hundsmühler TV und des VfL Wildeshausen. In der Bezirksoberliga Süd feierten die Wildeshauser ihren ersten Saisonsieg.

Das Gipfeltreffen hielt, was es im Vorfeld versprochen hatte: Für den Hundsmühler TV avancierte die Heimpartie gegen den TSV Venne zu einem an Spannung kaum zu überbietenden Tischtennis-Leckerbissen. Nach gut vier Stunden trennten sich die beiden Landesligisten mit einem 8:8-Unentschieden. In der dicht besiedelten Spitzengruppe verteidigte der HTV mit 10:2 Punkten die Tabellenführung und bleibt – da Sande überraschend mit 2:9 in Wissingen unter die Räder kam – als einziges Team ohne Niederlage. Insgesamt überwiegen nach dem Remis daher auch die positiven Aspekte und nicht der Ärger über den zweiten Minuspunkt.

„Es war ein super enges, emotionales Match. In Topbesetzung gehört Venne für mich zu den vier besten Mannschaften der Liga“, sagte Hundsmühlens Marek Janssen. In seinen Augen sei es das erste Mal der Fall gewesen, dass sich das Fehlen des verletzten René Clauß im Resultat niedergeschlagen hat. „Mit ihm in der Mitte und Johannes Siepker dadurch im unteren Paarkreuz hätten wir unten nicht 0:4 gespielt“, war sich Janssen sicher.

So aber schossen die Gastgeber auf den Positionen vier bis sechs durchweg Fahrkarten. Dafür lief es bei Marek Janssen, Jürgen Jesse und André Meyer besser – außerdem kamen drei der vier Doppel. So auch das Schlussdoppel, in dem Janssen und Siepker gegen Michael Kühn und Alexander Dermer die Nerven bewahrten und ein 11:8 im fünften Satz bejubelten. „Dieser Punktgewinn war dann auch verdient“, so Janssen.

Bezirksoberliga Süd

Im vierten Anlauf ist beim VfL Wildeshausen endlich der Knoten geplatzt. Das Abstiegsduell beim Schlusslicht Blau-Weiß Papenburg entschied der VfL mit 9:1 für sich und durfte sich endlich über den ersten Sieg und damit auch die ersten beiden Punkte freuen. Der 5:9-Patzer beim VfL Emslage konnte die Freude nur geringfügig trüben. In der Tabelle ist mit 2:6 Zählern der Anschluss an die gesicherte Zone wieder hergestellt. „Die Leistung war in beiden Spielen okay. Der Sieg gegen Papenburg fiel jedoch etwas zu hoch aus“, fasste Wildeshausens Michael Rüdebusch die beiden Vergleiche vom Wochenende zusammen.

In Emslage setzte das Wildeshauser Sextett besonders zu Beginn viele Nadelstiche und ging nach drei Einzelsiegen in Serie mit 4:3 in Front. Die Gastgeber ließen danach aber nur noch den Dreisatzerfolg von Helmut Rang gegen Robert Rieken zu. Viel Pech hatte das Doppel Helmut Rang/Martin Hakemann, das im fünften Satz mit 10:12 scheiterte. „Der Punkt hätte kommen müssen. Ähnlich erging es Martin auch in seinen Einzeln – er war irgendwie die tragische Figur gegen Emslage“, meinte Rüdebusch.

Die leicht gedämpfte Stimmungslage schnellte allerdings am Sonntag nach dem klaren Sieg in Papenburg wieder nach oben. Dort stand die Glücksgöttin Fortuna dem VfL Wildeshausen von Beginn an zur Seite. Drei knappe Fünfsatzsiege zur 3:1-Führung und kurz danach ein weiteres knapp gewonnenes Einzel von Carsten Scherf zum 5:1 sorgten früh für die Vorentscheidung. In der Partie gab Frank Schröder sein Saisondebüt und steuerte gleich ein 3:0 gegen Hermann Dreyer bei. „Den Pflichtsieg haben wir eingefahren, die Extrapunkte gegen Emslage jedoch liegen gelassen“, fasste Rüdebusch den Spieltag mit gemischten Gefühlen zusammen. Bereits an diesem Mittwoch (17 Uhr) geht es für den VfL Wildeshausen mit der Partie beim Tabellenneunten Olympia Laxten weiter.

Bezirksoberliga Nord

Das Punktekonto des Hundsmühler TV II bleibt in der Tischtennis-Bezirksoberliga Nord der Männer ausgeglichen. Nach dem 8:8 im Auswärtsspiel gegen Kickers Emden findet sich das Team um Rainer Gravekarstens mit 6:6 Zählern vorübergehend aufgrund der Mehrzahl an ausgetragenen Partien auf Tabellenplatz drei wieder.

Es war eine überragende Aufholjagd, die den Hundsmühlern in Emden nach vier Stunden doch noch ein Unentschieden einbrachte. Mit 3:7 und 4:8 lagen sie schon scheinbar aussichtslos zurück. Detlef Lübben, Günther Grunz, Andreas Pröger und das Doppel Wojciech Plader/Lübben egalisierten zum 8:8-Endstand. Plader und Lübben drehten im finalen Doppel einen 0:2-Satzrückstand noch um und gewannen den fünften Durchgang mit 11:8.

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