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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Kreisligisten bringen Vorsprung ins Ziel

11.06.2018

Huntlosen „Keiner verliert ungern.“ An guten Fußball-Sprüchen mangelte es auch am Samstagnachmittag auf der Sportanlage des FC Huntlosen nicht. Dort standen sich eine Auswahl der Fußball-Kreisligisten sowie ein NWZ-Redaktionsteam gegenüber. Die Partie bildete zugleich den Abschluss des Tippspiels zwischen Sportredaktion und Kreisliga-Kennern für die Saison 2017/18. In 50 Spielminuten fielen zwölf Tore – am Ende hieß es 7:5 für die Kreisliga-Kenner, die schon den theoretischen Teil beim Tippen mit 130:126 gewonnen hatten.

„Wir haben unsere Gegner nicht unterschätzt. Sie waren nur besser als wir dachten!“, hieß es nach der Partie aus den Reihen der Redakteure, die nicht nur aufgrund der Hitze gewaltig ins Schwitzen geraten waren: „Wir haben sehr viel Arbeit in die Niederlage gesteckt.“ Schwächen in puncto Schnelligkeit, Technik und Kondition versuchten die Bürostuhlakrobaten mit unbändigem Einsatz wettzumachen.

Dazu präsentierte sich der Oberliga-erfahrene Spielmacher Lars Blancke in prächtiger Spiellaune – doch das alles reichte nicht. Immerhin gab es hinterher einen verbalen Schulterklopfer von Sebastian Merz (FC Huntlosen): „Die NWZ-Mannschaft hat uns bis zur letzten Minute an die Grenzen gebracht“, schmunzelte der Kreisligaspieler, ohne rot zu werden.

Fußball

Freundschaftsspiel

NWZ-Sportredaktion - Kreisliga-Auswahlmannschaft 5:7 (1:4)

Team NWZ: Renke Hemken-Wulf (Volontär) – Tim Baake (freier Mitarbeiter), Lars Blancke (Sportredaktion Oldenburg), Patrick Buck (Stadtredaktion Oldenburg), Björn Buske (Onlineredaktion), Nils Coordes (Volontär), Michael Hiller (Sportredaktion Landkreis), Robert Otto-Moog (Stadtredaktion Oldenburg), Lars Puchler (Sportredaktion Ammerland).

Kreisliga-Auswahl: Andreas Müller – Hauke Büsselmann, Eike Fiedler, Sebastian Merz (alle FC Huntlosen), Torben Hellemann, Lars Möhlenbrock (beide FC Hude), Simon Koronowski, Sven Peters (beide TSV Großenkneten), Niklas Fortmann (Harpstedter TB), Thore Güldner (Schiedsrichter).

Schiedsrichter: Erwin Hevemeyer (FC Huntlosen).

Tore: 0:1/0:2 Hellemann, 1:2 Blancke, 1:3 Fortmann, 1:4 Merz, 1:5 Büsselmann, 1:6 Hellemann, 2:6 Hiller, 3:6 Otto, 4:6 Coordes, 5:6 Puchler, 5:7 Fortmann.

Die Wahrheit lag jedoch auf dem Platz – und sah etwas anders aus: Lediglich das erste Viertel, das einer Partie Rasenschach ähnelte, gestalteten die Schreiberlinge ausgeglichen und sogar torlos. Doch danach wurden „die Karten neu gewürfelt“: Nach einem Doppelpack zum 2:0 durch Torben Hellemann, der beim Kreisliga-Meister FC Hude als Innenverteidiger glänzt, am Samstag aber ungeahnte Torjägerqualitäten offenbarte, bog der Favorit auf die Siegerstraße ein und führte wenig später sogar mit 6:1.

Doch das NWZ-Ensemble steckte nicht auf. Ausgerechnet Redaktions-Teamchef Michael Hiller leitete im dritten Spielviertel die Aufholjagd ein. Der Lokalsport-Redakteur, der bis dato allenfalls durch einen Ganzkörper-Bodenkontakt sowie viele Fehlpässe aufgefallen war, verkürzte zum 2:6. Allerdings hätte Hillers Schlenzer mit dem schwächeren linken Fuß wohl niemals seinen Weg in die Maschen gefunden, wenn der gegnerische Verteidiger Thore Güldner die Kugel nicht mit einer unnötig riskanten Rettungsaktion abgefälscht hätte.

Danach ging es Schlag auf Schlag weiter – plötzlich stand es 5:6. Dass die Redakteure in dieser Phase ihre konditionellen Defizite durch unerlaubtes Überzahlspiel wettmachten, wurde von Schiedsrichter Ervin Hevemeyer augenzwinkernd geduldet und vom Gegner kaum bemerkt. „Ich hatte mich schon ein wenig gewundert, wo die Jungs am Ende noch einmal solche Kraftreserven hergenommen haben“ schmunzelte Lars Möhlenbrock (Trainer FC Hude), der seine Kreisliga-Auswahl gerade im konditionellen Bereich im Vorteil gesehen hatte. In der letzten Minute machte dann aber Niklas Fortmann alles klar und „tunnelte“ den mittlerweile zwischen die Pfosten gewechselten Hiller.

Das Ergebnis war am Ende allerdings sowieso zweitrangig. „Insgesamt war es eine tolle Aktion, die Spaß gemacht hat und eine Wiederholung wert ist“, sagte Sebastian Merz, dessen Verein ein perfekter Ausrichter war.

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