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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Mit viel Kampf zum Derbysieg

01.04.2019

Huntlosen Es sind nicht immer die spielerischen Elemente, die im Fußball ein Derby entscheiden müssen. Auch in der Kreisliga waren es am Sonntagnachmittag eher die kämpferischen Tugenden, die den TSV Großenkneten zu einem etwas glücklichen 3:2 (2:1)-Arbeitssieg beim Nachbarn FC Huntlosen führten.

„Es war tatsächlich ein dreckiger Sieg“, fasste TSV-Trainer Kai Pankow das Spiel zusammen. „Komisches Derby“, meinte derweil Huntlosens Coach Maik Seeger: „Rot spielt gegen Weiß – und Gelb gewinnt!“ Damit spielte Seeger auf die Leistung des Unparteiischen Stephan Hünert an, von dessen Entscheidungen sich seine Elf mehrfach benachteiligt fühlte. „Aber daran alleine hat es auch nicht gelegen“, fügte Seeger hinzu.

Die beiden größten Aufreger aus Huntloser Sicht spielten sich bereits in der ersten Halbzeit ab. Nach einem vermeintlichen Foulspiel im FC-Strafraum von Johannes Hense an Timo Pöthig entschied der Referee auf Elfmeter. „Das war ein Witz“, schimpfte Seeger. Andre Reimann wird es egal gewesen sein, er verwandelte zum 1:0 für Großenkneten (31. Minute). In der vor der Pause sehr ausgeglichenen Partie vor knapp 200 Zuschauern gelang Simon Mohn per Kopfball der Ausgleich (41.), nachdem Dennis Jielg zuvor an TSV-Torhüter Sven Neuefeind gescheitert war. Doch nur zwei Minuten später traf Dirk Weber erneut für die Gäste – laut Seeger „aus abseitsverdächtiger Position“.

Auch im zweiten Abschnitt lebte das Derby mehr von seinen Emotionen und zunehmenden Nickeligkeiten. Als Finn Meyer per Kopfball nach einer Reimann-Ecke das 1:3 gelang (49.), sprach eigentlich alles schon für den Tabellenzweiten. „Leider haben wir danach trotzdem keine Sicherheit reinbekommen – eher war das Gegenteil der Fall“, meinte Pankow. Mit dem Rücken zur Wand, nahm Huntlosen das Heft immer mehr in die Hand. Vor allem die Einwechslung von Leon Fenslage sorgte für reichlich Schwung beim FC. Als Stefan Merz nach einem schönen Spielzug und Vorlage von Fenslage den 2:3-Anschlusstreffer erzielte (68.), war alles wieder offen. Den möglichen Ausgleich verpassten jedoch Fenslage, der die Kugel knapp neben das Tor setzte (85.), sowie Malte Bolling. Seinen Schuss aus 35 Metern sahen einige schon im Tor, doch ging der Ball ans Außennetz (90.). Dementsprechend groß war die Erleichterung beim TSV, als Hünert nach langer Nachspielzeit endlich abpfiff.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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