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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Ahlhorn schüttelt Frust schnell ab

05.03.2018

Illertissen /Ahlhorn Wie im Vorjahr haben die Faustballerinnen des Ahlhorner SV das letzte Spiel der Deutschen Meisterschaft gewonnen. Dass der Jubel dieses Mal nicht so groß ausfiel lag daran, dass das ASV-Team im knapp 700 Kilometer entfernten Illertissen in Bayern nur im „kleinen Finale“ angetreten war. Statt Gold- gab es für die Mannschaft um Trainerin Edda Meiners in diesem Jahr nach dem 3:1 (11:8, 6:11, 12:10, 12:10) gegen den TSV Calw Bronzemedaillen. Die einzige Turnierniederlage hatte es zuvor im Halbfinale beim 0:3 (6:11, 7:11, 7:11) gegen den TSV Dennach gegeben, der sich später auch die DM-Krone aufsetzen konnte.

„Die Enttäuschung war schon groß, nachdem wir von Dennach mit 0:3 abgelatzt wurden. Nach dem Spiel gegen Calw freuen wir uns aber auch über Bronze“, sagte Mannschaftsführerin Imke Schröder, die sich wie ihre Teamkolleginnen nach einer Saison mit einigem Auf und Ab trotzdem eine Finalteilnahme gewünscht hätte.

Den Weg bis ins Spiel um Platz drei hatte die ASV-Auswahl im „Faustumdrehen“ gemeistert. Im Auftaktspiel wurde der SV Moslesfehn deutlich mit 3:0 (11:4, 11:8, 11:8) bezwungen. Den Gruppensieg machte Ahlhorn mit einem 3:0 (11:8, 11:5, 11:7) gegen den TSV Calw perfekt. „In der Vorrunde wurden wir null Komma gar nicht gefordert. Vielleicht sind wir dadurch nicht so gut ins Turnier reingekommen“, sagte Schröder. Zudem sei die eigene Leistung viel besser gewesen als bei der folgenden Halbfinalpleite gegen Dauerrivale Dennach.

Im Duell der beiden besten Teams der vergangenen Jahre standen die Ahlhornerinnen komplett neben sich. Nach einem 0:5-Rückstand im ersten Satz kämpften sie sich kurz wieder heran, verloren aber doch klar mit 6:11. Den zweiten Durchgang begann die Meiners-Fünf dann besser und führte 6:4. Dennach zeigte aber seine Qualitäten und drehte das Ergebnis zum 11:7. Ein erneutes 0:5 in Satz drei wurde zwar noch einmal zum 7:7 egalisiert, danach punkteten allerdings nur noch die Baden-Württembergerinnen und machten die Ahlhorner Niederlage perfekt. „Die waren überragend – und wir waren schlecht“, brachte Schröder die Leistung ihrer Mannschaft auf den Punkt.

Doch der Titelträger von 2017 zog aus dem Frust neue Kraft und zeigte im kleinen Finale, was in ihm steckt. „Wir haben im richtigen Moment bewiesen, dass wir es draufhaben“, sagte Schröder. Lautstark angefeuert von Moslesfehn zeigte sich der ASV in Spiellaune. „Im Turnierverlauf hat sich entwickelt, dass wir uns gegenseitig unterstützen. Der Norden muss ja auch zusammenhalten“, so Schröder.

Statt Zuspielerin Janna Köhrmann übernahm die junge Felicia Gißler die Mitte. Mit 11:8 ging der erste Durchgang an die Ahlhornerinnen. Im zweiten Satz holte Calw eine 7:4-Führung und machte nach zwei Ausbällen von Pia Neuefeind den Satzausgleich perfekt. Nach dem 0:3 im dritten Durchgang reagierte Trainerin Meiners und brachte Janna Köhrmann für Sandra Wortmann, Gißler wechselte von der Mitte auf die rechte Abwehrseite. Der Wechsel zeigte Wirkung, der ASV gewann mit 12:10. Im vierten Satz führte Ahlhorn schnell 5:2, Calw glich aber zum 7:7 aus. Schröder sorgte für das Ahlhorner 9:8 – und Pia Neufeind machte mit einem erfolgreichen Ball auf die Seite zum 12:10-Satzgewinn den dritten Platz perfekt.

Arne Jürgens Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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