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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Im Kampf gegen das Ertrinken

23.12.2016

Hude „Jeder Nichtschwimmer ein Schwimmer, jeder Schwimmer ein Rettungsschwimmer!“ – So lautet der Leitsatz der DLRG. Auch die Huder DLRG-Ortsgruppe möchte in den nächsten Jahren noch viele Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer ausbilden.

Was macht die DLRG?

„Die Rettungsschwimmer werden gerade im Sommer, im Wasserrettungsdienst an der Nord- und Ostseeküste, dringend benötigt“, beton Eike Fiedler, stellvertretender Vorsitzender der Huder Ortsgruppe. Er macht zum Beispiel seit einigen Jahren Dienst auf Borkum.

Die DLRG ist mit ihren rund 1,4 Millionen Mitgliedern und Förderern bundesweit die größte, freiwillige Wasserrettungsorganisation der Welt.

Die Huder DLRG-Ortsgruppe hat mehr als 200 Mitglieder. Sie arbeitet laut Eike Fiedler rein ehrenamtlich und ohne staatliche Zuschüsse.

Wer wird Ausgebildet?

Jeder Nichtschwimmer kann sich zum Schwimmer und jeder Schwimmer zum Rettungsschwimmer ausbilden lassen.

Pro Jahr werden laut Eike Fiedler durch die vierzehn Trainer und Ausbildungshelfer in Hude mehr als 700 Stunden ehrenamtliche Arbeit in der Kinder- und Jugendschwimmausbildung, der Erste-Hilfe- und Rettungsschwimmausbildung sowie in der Jugendarbeit geleistet.

„Es macht uns einfach Spaß, den Kindern etwas beizubringen und ihre Fortschritte zu beobachten“, sagt Fiedler.

Die Finanzierung?

Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr zahlen bei der DLRG in Hude 50 Euro im Jahr, Erwachsene 60 Euro. Familien (Eltern plus alle minderjährigen Kinder) zahlen einen Jahresbeitrag von 120 Euro. Aus diesen Einnahmen und Zuschüssen des Kreis- und des Landessportbundes werden die Kosten bestritten. Dazu gehören unter anderem die Nutzungsentgelte an die Gemeinde für das Bad oder Versicherungen.€

Die DLRG-Ortsgruppe Huder freut sich immer über Spenden, die es ermöglichen, ihre vielfältigen Angebote im Kinder- und Jugendbereich zu gestalten. So fand jetzt wieder eine Firmenspendenaktion statt.

Die Rettungsschwimmer Eike Fiedler, Jana Würdemann und Jasmin Strangmann besuchten 14 Huder Firmen und freuten sich am Ende über 560 Euro, die zusammenkamen. „Das Geld soll unter anderem für Projekte in der Jugendarbeit und die Anschaffung von Ausbildungsmaterial eingesetzt werden“, so Fiedler.

Die DLRG-Ortsgruppe hofft auch in den nächsten Jahren auf das große soziale Engagement der hiesigen Firmen und ihre Spendenbereitschaft, damit noch viele Menschen ausgebildet werden können. Der Kampf gegen das Ertrinken ist ein wichtiges Anliegen der DLRG – angesichts von bundesweit bis zu 500 tödlichen Badeunfällen im Jahr.


     www.hude.dlrg.de 
Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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