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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

VERSAMMLUNG: In der Litteler Wehr läuft alles glatt

21.01.2008

LITTEL Die Freiwillige Feuerwehr Littel hat im Jahr 2007 zu 17 Einsätzen ausrücken müssen. Zehn Brände - zwei mehr als im Vorjahr - fünf Hilfeleistungen und zwei Straßenverkehrssicherungen forderten die Kameraden. „Alles in allem war es ein ruhiges Jahr. Wir können uns glücklich schätzen, keine großen Probleme lösen zu müssen“, beschreibt Ortsbrandmeister Frank Kirsch die Lage in Littel. Damit schließt er gerade auch die interne Beschaffenheit der Wehr ein. Wie die Jahreshauptversammlung am Freitagabend im Feuerwehrhaus deutlich machte, ist die Zusammenarbeit der Kameraden von Harmonie und Kameradschaft geprägt. Bezeichnend dafür auch die Tatsache, dass Kreisbrandmeister Andreas Tangemann sich nach Rücksprache mit dem Ortsbrandmeister entschuldigen ließ. Andere Wehren bräuchten eher den Zuspruch ihres höchsten Repräsentanten.

Abgesehen davon, dass die Zahl der Einsätze auf niedrigem Niveau liegt, zeigt sich Kirsch mit der Einsatzschnelligkeit zufrieden. Das erste Fahrzeug sei immer vor Ablauf der ersten fünf Minuten nach der Alarmierung erfolgt. Der Ausbildungsstand befinde sich auf hohem Niveau.

Derzeit leisten 42 Männer ihren Dienst in der aktiven Wehr, die Altersabteilung zählt 19 Feuerwehrleute. Alles in allem bewältigte die Litteler Wehr im Jahr 2007 3735,5 Arbeitsstunden, darin Verwaltungstätigkeiten und Veranstaltungen noch gar nicht enthalten. Die Litteler Wehr rief in 2007 zu 24 Übungsdiensten und zwölf freiwilligen Diensten auf. Weitere Schwerpunkte waren die Gemeindeeinsatzübung in Westerholt (Dynapac) und die Ausbildung der Wettkampftruppe für den Kreisfeuerwehrtag. Unter den zahlreichen Lehrgängen hebt der Ortsbrandmeister die mittlerweile zur Pflicht gewordene Ausbildung an der Motorsäge und die Schulung im Umgang mit der im Vorjahr für alle Wardenburger Wehren angeschafften Wärmebildkamera hervor.

Bei den Einsatzfahrzeugen gelang es den Littelern, die Laufleistung des alten Einsatzleitwagens um 2000 Kilometer zu reduzieren. Dies sei vor dem Hintergrund, dass es auch in diesem Jahr keinen Ersatz gebe, von Bedeutung, so Kirsch. Ein neues Tanklöschfahrzeug 16/25 wird nicht wie im Fünf-Jahres-Plan ursprünglich geplant in 2009 beschafft. Als neuer Termin wurde das Jahr 2011 ins Auge gefasst. Dafür gab es in 2007 eine Tragspritzpumpe für den Schlauchwagen, neue Stühle für Büro und Unterrichtsräume sowie eine Sanierung der Toilettenanlage im Feuerwehrhaus. In Eigenleistung schaffte die Wehr u.a. ein Laptop für Ausbildung- und Verwaltungsaufgaben an. Als Ziele für das laufende Jahr nannte Kirsch vor allem, das Teamwork noch weiter nach vorne zu bringen. „Kleinigkeiten“ wie das gemeinschaftliche Reinigen der Fahrzeuge nach Einsätzen sollten Selbstläufer werden.

Gemeindebrandmeister Herwig Grotelüschen erinnerte in seinem Grußwort vor allem an den verstorbenen Litteler Jan Fink, der mehr als 25 Jahre lang als Kreis- und Bezirksbrandmeister Großes geleistet habe. Seinen Zuhörern wünschte er, stets sicher und gesund von Einsätzen nach Hause zu kommen. Bürgermeisterin Martina Noske lobte die herrschende Kameradschaft in Littel. Mehr als 3000 Einsatzstunden im Dienste der Allgemeinheit zu leisten, sei keine Selbstverständlichkeit.

Mit einem besonderen Präsentkorb, der sowohl Dinge zum Putzen als auch Verputzen enthielt, überraschten Grotelüschen, Kirsch und dessen Stellvertreter Ralf Schwantje Gerold Otten aus der Altersabteilung. Otten hat sich 13 Jahre lang um die Sauberkeit im Feuerwehrhaus gekümmert. Noch zwei weitere Personalien: Lars Gramberg und Jan-Bernd Wellmann rücken neu in den Festausschuss auf. Ein besonderes Lob erhielt Stefan Lüschen für seinen Einsatz beim Organisieren der Maisfeldfete.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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