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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

In Wardenburg leben die Bürger sicher

14.01.2017

Wardenburg „Hier in Wardenburg lässt es sich gut leben“, bilanzierte Bernd Bruns, Leiter der Polizeistation Wardenburg, auf der Jahreshauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Orts-und Bürgervereine. Gastgeber des Treffens im Wardenburger Hof war der Bürgerverein Wardenburg mit seinem Vorsitzenden Friedrich Taubert. Bruns gab einen kurzen Abriss über die Kriminalitätsstatistik der Gemeinde. Mit nicht einmal zwei Straftaten pro Tag und einer hohen Aufklärungsquote sei die Gemeinde sicherer als viele andere. Auch im Hinblick auf die Verkehrsunfälle stehe Wardenburg gut da: „Im Gegensatz zum gesamten Landkreis sind die Zahlen in Wardenburg rückläufig“, stellte Bruns fest. Offizielle Zahlen konnte der Polizeibeamte noch nicht nennen, da die Kriminalitätsstatistik erst im Februar vorgestellt wird. In diesem Zusammenhang plädierte Bruns dafür, die Versammlung der Arbeitsgemeinschaft künftig später anzuberaumen. „Dann kann ich mit meiner Bilanz mehr ins Detail gehen.“

Für Irritationen hatte ein Schreiben des Bauamtes an die Vereine gesorgt. Darin wurde auf die Gefahr hingewiesen, dass kleine Kinder bei vielen Bänken durch den Spalt zwischen Sitzfläche und Rückenlehne hindurchrutschen und sich verletzen könnten. Die Befürchtung, alle Bänke müssten nun nachgebessert werden, konnte Bürgermeisterin Martina Noske entkräften: „Das Schreiben war nur als Hinweis gemeint, künftig bei der Konstruktion darauf zu achten.“

Eine gute Nachricht hatte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, Josef Wunram, für den Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ im Gepäck: Die Gemeinde erhöht ihren Zuschuss für 2017 um knapp 2000 auf nun 17 000 Euro. Die Bereisung der teilnehmenden Dörfer wird in diesem Jahr vom 8. bis 11. Mai stattfinden.

Tipps für die Vereinsfinanzierung hatte Ilse Wunram von einer Vortragsveranstaltung der Jugendpflege im November mitgebracht. Hier war es um die Möglichkeiten der Mittelbeschaffung der Vereine gegangen. Neben bekannten Wegen wie Spenden, kommunalen Zuschüssen oder Tombola-Aktionen wies sie auf die Möglichkeit hin, Fördergelder über Stiftungen zu bekommen. Diesen Weg bestärkte auch Martina Noske: Einige örtliche Stiftungen vergäben sehr niedrigschwellig kleinere Beträge, betonte sie.

Nach zwölf Jahren Vorstandsarbeit in Charlottendorf-West hat Jürgen Dierks auf der Jahreshauptversammlung seinen Nachfolger, Gerd Martens, vorgestellt. Und auch im Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft wird es in absehbarer Zeit einen Wechsel geben: Josef Wunram will im kommenden Jahr sein Amt niederlegen.

Anke Brockmeyer Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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