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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Schwimmen: Junge mit Handicap holt sich das Bronzeabzeichen

17.11.2016

Hude Der neunjährige Henk Vienenkötter ist am Ziel. Er hat das Jugendschwimmabzeichen in Bronze erreicht und darf nun bei der nächst höheren Schwimmgruppe mitschwimmen, die für das Silberabzeichen trainiert. Dies ist umso bemerkenswerter, weil Henk Trisomie 21 hat – auch bekannt als „Down-Syndrom“.

„Er bewegt sich richtig gut im Wasser. Dass er jetzt das Bronzeabzeichen geschafft hat, dazu fehlen mir die Worte“, sagt Schwimmlehrerin Martina Czerwinski, die Henk gemeinsam mit Anke Mönning Lüdecke, Mohammad Nouri und Cord Ahlers seit Februar 2015 in einer Schwimmgruppe des TV Hude betreut (die NWZ  berichtete).

Auch Mutter Tanja Vienenkötter, die bei jedem Schwimmtraining dabei ist, ist stolz auf ihren Sohn: „Henk hat sich vorgenommen, noch in diesem Jahr das Bronzeabzeichen zu schaffen, und wir alle haben immer daran geglaubt, dass das klappt“, berichtet Vienenkötter und versichert: „Solange er Spaß hat, fördern wir ihn weiterhin“.

Der Spaß am Schwimmen wird ihm so schnell sicherlich nicht vergehen In der Schwimmhalle angekommen, wäre er am liebsten gleich ins Wasser gesprungen. Doch zunächst überreichten die Schwimmtrainer ihm im Namen des TV Hude ein kleines Geschenk für seine Leistung. Dieses wurde jedoch erst später ausgepackt. Ins Wasser zu gehen, war Henk erst einmal wichtiger.

Für Tanja Vienenkötter ist dies ein Meilenstein: „Der Aufwand, jedes Mal auf der Wärmebank im Schwimmbad zu sitzen und, als das Hallenbad noch gesperrt war, nach Ganderkesee zu fahren, hat sich gelohnt“, sagt Henks Mutter.

Und das Schwimmabzeichen sorgt für etwas Beruhigung, wenn Henk künftig im Garten spielt: „Wir haben einen großen und relativ tiefen Teich. Jetzt, wo wir wissen, dass Henk schwimmen kann, haben wir schon ein sichereres Gefühl.“ Das Gleiche gilt im Urlaub oder an sonstigen Orten, wo Henk dem Wasser nahekommt.

Die anderen Kinder merken zwar, dass Henk anders ist, Henk ist in de Gruppe jedoch voll akzeptiert. „Einige Kinder fragen, was er hat, dann gebe ich eine passende Antwort auf die Frage, und die Sache ist erledigt“, sagt Tanja Vienenkötter.

Nils Coordes Redakteur / Newsdesk
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