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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Auszeichnung: Katrin und Nico bestehen im Kampf gegen sich selbst

25.01.2012

WARDENBURG Sie sind jung, erfolgreich und selbstbewusst: Für Katrin Schwarze (15) und Nico Harich (14) spielt der Kampfsport eine wichtige Rolle in ihrem Leben. Sie trainieren viel, weil es ihnen Spaß macht, und werden durch sportliche Erfolge motiviert.

Die Hundsmühlerin und der Wardenburger sind beide Mitglied im Verein für traditionellen Budosport und haben bei den deutschen Meisterschaften der International Budo-Federation (IBF) Ende 2011 in Steinfurt besonders gut abgeschnitten. Katrin Schwarze wurde Meisterin im sogenannten Formenlaufen bei den Junioren und erkämpfte sich im Freikampf der Juniorinnen in der Klasse bis 60 Kilogramm den dritten Platz. Zusätzlich wurde sie mit dem Pokal für die besten Technikerin der Meisterschaft ausgezeichnet. „Ich habe mit acht Jahren angefangen zu trainieren“, erzählte sie am Montagabend während einer Feierstunde im Wardenburger Rathaus. Viele Jahre hat sie jeden Tag in der Woche trainiert, zurzeit nimmt sie sich etwa dreimal pro Woche die Zeit fürs Training.

Noch früher hat der Wardenburger Nico Harich mit dem Kampfsport begonnen. „Ich war fünf Jahre alt“, erinnert sich der 14-Jährige. Wie seine Vereinskameradin hat er auf der Deutschen Meisterschaft im Formenlaufen in der Altersklasse der Zwölf- bis 14-Jährigen den ersten Platz belegt und ist damit ebenfalls amtierender Deutscher Meister. Darüber hinaus erreichte er im Freikampf in der Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm den dritten Platz.

Formenlaufen wird, weil es ohne einen Gegner stattfindet, der zurückschlagen kann, von Fachleuten als der weiche Teil des Taekwondo bezeichnet. Die „Form“ sei ein Kampf gegen einen imaginären Gegner und damit eigentlich gegen sich selbst, die ständig lauernde Nachlässigkeit und Trägheit. Von dieser Warte aus betrachtet, sei es deshalb gleichzeitig auch die härteste Disziplin des Taekwondo. Alle Techniken würden mit voller Kraft ausgeführt, das Formenlaufen sei eben weich und hart zugleich, Yin und Yang.

Für die Gemeinde seien ihre Sportler ein wichtiges Aushängeschild, betont Bürgermeisterin Martina Noske. Sie sorgten über Wettkämpfe dafür, dass Wardenburg auch in anderen Regionen bekannt werde. Die Vorsitzende des Sport- und Jugendausschusses, Kora Heißenberg (FDP), lobte das Durchhaltevermögen der Heranwachsenden: „Dauerhaft solche Spitzenleistungen zu bringen, ist keine Selbstverständlichkeit.“

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