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Hobby: Keine Folge der Lindenstraße verpasst

10.12.2015

Wildeshausen Bewegungslos liegt Erich Schiller am Boden. Offiziell tötete ihn ein Herzinfarkt. Doch Silvia Brünger aus Wildeshausen ist sich sicher: Da steckt mehr dahinter. Sie ist nicht etwa Kriminalpolizistin oder Gerichtsmedizinerin, sondern ein großer Fan der Serie „Lindenstraße“. Bei der Jubiläums-Sendung am Sonntag verstarb nun die Figur Erich Schiller, gespielt von Bill Mockridge.

Wie bei Silvia Brünger flimmert die TV-Serie seit 30 Jahren über Millionen deutsche Bildschirme. Die Wildeshauserin verfolgt sie seit ihrem Start am 8. Dezember 1985. „Zusammen mit meinen Eltern habe ich damals die ersten Folgen geschaut“, erinnert sich die 40-Jährige. Eine Serie, die wöchentlich fortgeführt wurde, war damals schon etwas besonderes, sagt die gelernte Krankenschwester.

Mit 19 Jahren lernte sie ihren heutigen Ehemann kennen. „Früher haben wir die Serie zusammen geschaut. Mittlerweile hat er jeden Anschluss verpasst“, sagt sie. Das sei aber nicht schlimm. „Ich muss beim Schauen meine Ruhe haben.“ Fragen nach der Handlung dürfe man nicht stellen, während die Serie um Mutter Beimer läuft. „Die müsste man sich dann aufschreiben und später stellen“, sagt Silvia Brünger und lacht. Das habe sich bereits herumgesprochen.

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Das Telefon klingelt eigentlich nie, wenn Silvia Brünger es sich am Montagabend vor dem Fernseher gemütlich macht. Denn zum eigentlich Sendetermin am Sonntag schaffe sie es aus beruflichen Gründen kaum. „Ich schaue mir dann die Sendung im Internet an.“ Verpasst hätte sie in den 30 Jahren so gut wie keine Folge.

Sogar ein Stammbaum der einzelnen Figuren aus der Lindenstraße hing früher über ihrem Sofa, erzählt sie. Ordentlich gefaltet liegt er heute zwischen den Seiten ihres Lindenstraßen-Lexikons, das ihr Mann ihr schenkte. Doch auch ohne Nachschlagewerk kennt sie sich bestens aus. Besonders schockiert sei sie damals gewesen, als Lisa Pastor Matthias Steinbrück mit einer Pfanne erschlug. „Das war schon ein spannender Moment“, sagt sie.

Gerne würde sie sich auch einmal das Filmset in Köln ansehen. „Eine Bekannte von mir war als Statistin einmal in einer Folge zusehen“, erzählt sie. Im „Akropolis“ ging diese von einem Tisch zur Toilette „Da war ich schon ein bisschen neidisch“, sagt sie.

Sie hoffe, dass ihre Lieblingsserie noch 30 weitere Jahre laufen wird.

Doch nun fiebert sie erst einmal der nächsten Folge der „Lindenstraße“ entgegen, um herauszufinden, wer den Mann von Frau Beimer, Erich Schiller, ermordete.

Sophie Schwarz Volontärin / NWZ-Redaktion
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