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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Ahlhorn erlebt wilde Achterbahnfahrt

11.06.2018

Kellinghusen /Ahlhorn Statt noch einmal an der Tabellenspitze anzugreifen, müssen die Bundesliga-Faustballer des Ahlhorner SV nach ihrer 4:5-Niederlage (11:9, 12:10, 10:12, 6:11, 7:11, 11:8, 12:10, 8:11, 6:11) beim VfL Kellinghusen den Blick nach unten richten. Zwar ist Ahlhorn als Ausrichter bereits für die Deutsche Meisterschaft im Feld qualifiziert, einer möglichen Rückrunde in der unteren Tabellenhälfte würde die Mannschaft von Trainer Karsten Bilger trotzdem gerne aus dem Weg gehen. „Nach 3,5 Stunden Kampf stehen wir mit leeren Händen da. Diese wilde Achterbahnfahrt hat noch ein paar Nachwirkungen. Wir haben nicht nur das Spiel verloren“, sagt Bilger.

Negativer Höhepunkt dieses gebrauchten Samstags war der Ausfall von Tim Albrecht. Der vielseitige Mittelmann verletzte sich im dritten Satz am Oberschenkel und konnte ab der Mitte des Durchgangs aufgrund der Schmerzen nicht mehr mitwirken. „Es ist vermutlich ein Muskelfaserriss“, meint Bilger. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Ahlhorner nach zwei umkämpften Sätzen mit dem besseren Ende 2:0 in Führung gelegen. Der Ausfall des Allrounders brachte das Team aber gehörig aus dem Takt.

„Danach haben wir den Faden verloren. Dabei waren wir wirklich gut in die Partie gestartete“, bedauerte der ASV-Coach. Kellingkusen war danach am Drücker, schaffte den Satzausgleich und ging nach dem fünften Durchgang sogar in Führung. Gerade mit kurz hinter die Leine gespielten Bällen bereiteten sie den Gästen große Probleme.

Bilger reagierte und zog Paul Barklage, der für Albrecht eingesprungen war, konsequent nach vorne: „Dadurch waren wir wieder besser im Spiel.“ Die Annahmen waren nun wieder auf dem Punkt – und die ASV-Mannschaft erkämpfte sich zwei Satzgewinne zur 4:3-Führung.

Im achten Satz stand es nach Punkten 8:6 für die Ahlhorner. Der Sieg war zum Greifen nahe. „Passend zu diesem Tag gab es dann drei ärgerliche Schiedsrichterentscheidungen in Folge gegen uns“, ärgerte sich Bilger. Dadurch ging der Satz doch noch mit 8:11 verloren. Im entscheidenden Abschnitt war die Konzentration dann weg. Zwar kam der ASV nach einem 0:6-Rückstand noch einmal auf Tuchfühlung, die Hypothek wog aber schlussendlich zu schwer.

Arne Jürgens
Volontär, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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